Laut dem Formel-1-Wetterdienst UBIMET braut sich vor Japan ein Taifun zusammen. Das "Phanfone" genannte Unwetter könnte damit den Grand Prix von Japan (Sonntag, 8 Uhr) zur Wetterlotterie machen.
Laut dem Formel-1-Wetterdienst UBIMET braut sich vor Japan ein Taifun zusammen. Das "Phanfone" genannte Unwetter könnte damit den Grand Prix von Japan (Sonntag, 8 Uhr) zur Wetterlotterie machen.
Demnach formiert sich über dem Westpazifik ein Taifun, der in weiterer Folge in Richtung Japan zieht und am Wochenende das dortige Festland erreichen und starken Regen bringen könnte. UBIMET spricht in einer Aussendung am Mittwoch sogar von einer "potenziellen Gefährdung des Formel-1-Grand-Prix von Japan".
Auswirkungen eines Taifuns seien meist Starkregen, Sturm und Hochwasser durch Flutwellen. Neben Regen beim Rennen könnte der Taifun vor allem zu Problemen beim Abbau und insbesondere beim Transport des Equipments und des gesamten F1-Trosses nach Sotschi führen, wo nur eine Woche später das nächste Rennen stattfindet.
Die Rennstrecke in Suzuka liegt rund 200 Kilometer vom entfernt, wo nach einem Ausbruch mindestens 48 Menschen gestorben sind. Die Eruption ist offenbar noch immer im Gang.
APA/red