Künstliches Koma nach K.o

"Respekt" - Boxerin verteidigt ihre Koma-Schlägerin

Die Boxerin Isis Sio wurde nach einem Kampf ins künstliche Koma versetzt, jetzt spricht sie über den Kampf und Anfeindungen gegenüber ihrer Gegnerin.
Sport Heute
28.03.2026, 18:29
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Aufatmen bei Boxerin Isis Sio (19): Die junge Athletin konnte das Krankenhaus verlassen, nachdem sie infolge einer schweren K.o.-Niederlage sogar in ein künstliches Koma versetzt worden war. Nun richtet sie eine klare Botschaft an ihre Fans sie sollen ihre Gegnerin Jocelyn Camarillo (21) nicht weiter angreifen.

Wie Angehörige am Mittwoch gegenüber dem US-Portal TMZ bestätigten, macht Sio große Fortschritte. Die 19-Jährige kämpft sich Schritt für Schritt zurück, nachdem es nach ihrem Knockout im National Orange Show Event Center in San Bernardino (Kalifornien) zu ernsten Komplikationen gekommen war.

"Wir sind überwältigt von der Unterstützung, den Gebeten und der Liebe aus der Box-Community, von Freunden und Fans weltweit", erklärte die Familie. "Diese Gebete haben Isis und uns enorm viel bedeutet. Wir glauben fest daran, dass Gott jedes einzelne davon erhört hat."

Sio war bereits nach 44 Sekunden zu Boden gegangen, nachdem sie mehrere harte Treffer zum Kopf einstecken musste. Trotz allem liegt ihr nun etwas besonders am Herzen: Ihre Gegnerin soll nicht Ziel von Hass werden. Sio habe "nur Respekt und Anerkennung" für Camarillo, ließ die Familie ausrichten. "Boxen erfordert von jedem, der in den Ring steigt, großen Mut."

Die Welle an Anfeindungen gegen Camarillo bereite Sio große Sorgen. Sie hoffe, dass ihre Unterstützer weiterhin Respekt und Mitgefühl für beide Kämpferinnen zeigen. Camarillo selbst, die eine Bilanz von sieben Siegen bei vier Niederlagen aufweist, meldete sich ebenfalls zu Wort. Auf Instagram erklärte sie, seit ihrem K.o.-Sieg massiv angegriffen zu werden. "Ich wünsche niemandem im Ring etwas Schlimmes", betonte sie. "Dieser Sport ist gefährlich und wir alle wissen, worauf wir uns einlassen."

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