Kaderplatz verloren

"Respektlos" – Ski-Ass schießt gegen ÖSV und Trainer

Otmar Striedinger übt harte Kritik am Skiverband, und findet das Vorgehen der Verantwortlichen gegenüber seiner Person nicht in Ordnung.
Sport Heute
16.04.2026, 08:56
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ÖSV-Speedfahrer Otmar Striedinger übt deutliche Kritik an der Kommunikation im Verband. Der Kärntner musste zuletzt wichtige Informationen aus den Medien erfahren für ihn ein unhaltbarer Zustand. Auch sportlich verlief die Saison alles andere als zufriedenstellend.

In sieben Weltcup-Rennen blieb der 35-Jährige ohne Punkte. "Die Saison war schlecht, das muss man so sagen. Ich bin selbst mein größter Kritiker", stellt Striedinger klar.

Für noch mehr Ärger sorgt jedoch der Umgang des ÖSV mit seinen Athleten. Vor rund einem Monat erfuhr Striedinger aus den Medien, dass er und Max Franz ihren Kaderplatz verlieren könnten. "Ich bin seit 16 Jahren im Verband, Max sogar noch länger. Mit mir hat niemand gesprochen. Ob das fehlende Professionalität ist, weiß ich nicht aber es ist respektlos", so der Kärntner gegenüber der "Krone".

Zuletzt hatte er Mitte März Kontakt mit der sportlichen Führung rund um Cheftrainer Marko Pfeifer. Seitdem herrscht Funkstille. "Mir wurde gesagt, man meldet sich zeitnah. Passiert ist nichts", kritisiert Striedinger.

Auch für Pfeifer hat er einen Seitenhieb parat: Dieser hätte sich besser intensiver mit dem FIS-Regelwerk beschäftigen sollen dann wäre es nicht zum Regel-Fehler rund um Marco Schwarz bei Olympia gekommen.

Wie es für Striedinger weitergeht, ist offen. "Ich halte mir alle Optionen offen", sagt er. Pfeifer kündigt unterdessen an, dass die Athleten in den kommenden Tagen über ihre Zukunft informiert werden sollen.

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