Drama am See

Frauen brechen auf Eis ein, Polizist bei Rettung ebenso

Zwei Frauen brechen am Irrsee ins Eis ein. Erst ein Rettungshubschrauber kann sie aus ihrer lebensbedrohlichen Lage befreien.
Newsdesk Heute
21.01.2026, 20:03
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Am 21. Jänner 2026 wurden Polizisten aus Mondsee kurz vor 16 Uhr zu einem Einsatz am Irrsee gerufen. Zwei Personen waren dort im Eis eingebrochen. Schon aus der Ferne konnten die Beamten eine Frau sehen, die etwa 200 Meter vom Ufer entfernt auf dem Eis stand und mit den Händen winkte. Neben ihr war eine weitere Person, die bereits im eiskalten Wasser war und verzweifelt versuchte, wieder ans Ufer zu kommen.

Die Polizisten probierten zuerst, mit einem SUP-Board zur Unglücksstelle zu gelangen. Doch das misslang, und bei dem Rettungsversuch brach sogar ein Polizist selbst ins Eis ein. Danach versuchte die Feuerwehr, mit einem Boot über das Wasser zur Unfallstelle zu kommen. Doch auch das war nicht möglich, weil eine dünne Eisschicht den See bedeckte und kein Weiterkommen zuließ.

Schwere Unterkühlung

Nur wenige Minuten später traf ein Rettungshubschrauber ein. Die Crew schaffte es, die beiden Frauen aus dem Wasser und von der Unglücksstelle zu retten.

Die 56-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde mit schwerer Unterkühlung per Rettungshubschrauber ins LKH Salzburg geflogen. Die 49-Jährige, ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck, wurde mit dem Rettungswagen ins LKH Salzburg gebracht.

An dem Einsatz waren rund zehn Personen vom Rettungsdienst, ein Notarzt, 15 Leute von der Wasserrettung, etwa 34 Feuerwehrleute und vier Polizisten beteiligt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.01.2026, 20:03
Jetzt E-Paper lesen