Nach wie vor ist unklar, wer 2014 Teamkollege von Sebastian Vettel bei Red Bull Racing sein wird. Daniel Ricciardo, der als aussichtsreichster Kandidat gilt, wünscht sich ein baldiges Ende der Spekulationen. In diesen kommt nun auch wieder der Name Kimi Räikkönen vor.
Es war das Thema des Rennwochenendes - wird Ricciardo Nachfolger von Webber? Laut dem aktuellen Vettel-Teamkollegen ist die Entscheidung längst gefallen. . Vonseiten Red Bulls war allerdings bislang nichts zu erfahren. Auf Webbers Sager angesprochen meinte Teamchef Christian Horner: "Ich wusste bisher noch nicht, dass ein Fahrer den anderen verpflichtet."
Der Brite erklärte zudem, dass frühestens in Monza eine Bekanntgabe stattfinden wird. "Wir haben die Zeit auf unserer Seite, die richtige Entscheidung zu treffen", so Horner. Auch die Journalisten, die bei Ricciardo unerbittlich nachbohrten, erfuhren nichts. Der 24-Jährige nahm das große Tamtam um seine Person gelassen. "Wenn ich fahre, dann beschäftigt mich das natürlich nicht. Aber am Donnerstag zum Beispiel, da spukt einem das mal durch den Kopf", meinte der Mann aus Perth.
Ricciardo: "Je früher, desto besser"
"Man wird ständig darauf angesprochen. Eine Entscheidung wäre gut - je früher, desto besser", wünscht sich Ricciardo. Er beendete das Rennen in Spa dank eines starken Finish noch auf dem zehnten Platz und holte einen WM-Punkt. Angesichts des 19. Startplatzes keine schlechte Ausbeute. Dennoch hat die WM-Tabelle aus seiner Sicht noch einen Schönheitsmakel - er liegt einen Punkt hinter Teamkollege Jean-Eric Vergne, der ebenfalls zum Kandidatenkreis zählt.
Außerdem spielt Räikkönen nun wieder mit im Cockpitpoker, wie Horner in Spa meinte. "Ich schließe im Moment gar nichts aus", betonte der Teamchef. "Soweit ich weiß, hat er bisher noch nicht einen Kontrakt mit irgendwem unterzeichnet. Man muss alle Optionen in Betracht ziehen, und es gibt mehr Optionen als so mancher denkt."