Ricciardo nach China-Sieg im Fadenkreuz der Rivalen

Mit seinem Sieg beim Formel-1-Rennen in China überraschte Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo die Konkurrenz. Jetzt ist er die heißeste Transfer-Aktie.

Die Formel-1-Saison hat kaum begonnen, da dreht sich bereits das Transfer-Karussell. Die spannende Frage: Wie sieht die Zukunft von Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo aus? Der Australier begeisterte mit seinem Sieg in China die Fans und die Konkurrenz. Jetzt werfen gleich zwei Top-Teams die Angel nach dem 28-Jährigen aus – für die kommende Saison hat er noch keinen Vertrag.

Mit Vettel im Ferrari?



Besonders bei Ferrari ist Ricciardo ein heißer Kandidat. Denn die Karriere des inzwischen 38-jährigen Kimi Räikkönen neigt sich dem Ende zu. Ex-Weltmeister Nico Rosberg meint: "Wenn ich Daniel wäre, würde ich zu Ferrari gehen. Er weiß, dass er Sebastian Vettel schlagen kann und Ferrari hat im Moment das beste Auto." Offen ist, ob Ricciardo der passende Teamkollege für Vettel ist. 2014 waren beide bei Red Bull unter Vertrag – und nicht unbedingt die besten Freunde.

Wolff begeistert

Doch auch bei Mercedes könnte Ricciardo bald am Lenkrad drehen. Denn auch Valtteri Bottas ist für kommende Saison noch ohne Vertrag. Motorsport-Chef Toto Wolff ist von den Fähigkeiten des "Bullen"-Piloten überzeugt: "Ein sehr guter Rennfahrer. Brutale Manöver, er nutzt seine Chancen."

Marko blockt ab



Doch ist Red Bull gewillt, den Piloten ziehen zu lassen? Sportchef Helmut Marko hält wenig davon: "Das interessiert mich nicht. Toto Wolff ist bei Max Verstappen auf die Nase gefallen und er wird jetzt wieder auf die Nase fallen." Denn Wolff wollte den hochtalentierten Niederländer ebenfalls zu den "Silberpfeilen" lotsen, der verlängerte stattdessen bei Red Bull bis 2020. (heute.at)

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