Sport

Ried lässt Spieler mit GPS-Sendern überwachen

Heute Redaktion
13.09.2021, 22:33

"Big Brother"! Erstliga-Spitzenreiter SV Ried lässt ihre Spieler mit GPS-Sendern genau überwachen. Als Belohnung soll der Aufstieg in die Bundesliga gelingen.

Mit 33 Punkten führt Ried die Tabelle der Ersten Liga an, befindet sich auf dem besten Weg zum Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Was viele nicht wissen: Der Klub lässt seine Kicker mit GPS-Sendern genau überwachen. "Big Brother" im Innviertel!

Der Grund: Torjäger Seifedin Chabbi und Co. verwenden das Tool FieldWiz des Schweizer Anbieters Sensitec AG im Training sowie bei jedem Match.

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Der streichholzgroße Sender (45 Gramm) befindet sich in einer Weste, die der Spieler trägt.

Bereits 70 Prozent der Mannschaften in der Schweizer Super League, viele Nationalteams und Spitzenclubs arbeiten weltweit mit FieldWiz.

Die Daten können gleich nach Spielende ausgewertet werden.

System zeichnet Daten minutiös auf



„Das System zeichnet minutiös auf, wo sich welcher Spieler mit welcher Geschwindigkeit bewegt. Weiters werden die absolvierten Sprints und Beschleunigungen aufgezeigt", so Athletik-Trainer Tamas Tiefenbach, der im Sommer aus Lustenau zu den Innviertlern kam, im "Heute-Gespräch".

Die Spieler betrachten die Daten nicht als Druck. Ex.Bundesliga-Profi Tiefenbach: „Wir können auf diese Weise noch besser und vor allem nachhaltiger arbeiten."

Die Richtung stimmt bei den Riedern also schon.

(mip)