Sport

Ried muss wegen Fan- Rassimus 5.000 zahlen

Weil Fans der SV Ried dem Sturm-Spieler Sukuta-Pasu Affenlaute hinterherriefen, wird der Fußballverein jetzt zur Kasse gebeten.
Heute Redaktion
14.09.2021, 16:00

Weil , wird der Fußballverein jetzt zur Kasse gebeten.

Der Senat 1 der Fußball-Bundesliga beschloss am Dienstag, die SV Ried mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro zu  belegen. Zusätzlich wurde den Innviertlern auch noch eine auf ein Jahr bedingte Buße von 5.000 Euro auferlegt.

Beim 2:1-Erfolg der Grazer am 9. März in Ried benahmen sich die Fans der SV Ried nach dem Siegestreffer von Sukuta-Pasu daneben. Der deutsch-kongolesische Stürmer gab unmittelbar nach dem Match an, das ganze Spiel über diskriminierende Äußerungen vernommen zu haben. Ried bestätigte nach eingehenden Recherchen in den eigenen Reihen vereinzelte Beschimpfungen, Nach insgesamt drei Sitzungen samt persönlichen Anhörungen von Ried-Manager Stefan Reiter sowie Sukuta-Pasu fällte die Liga nun ein Urteil. Ried wurde wegen Verstoßes gegen die ÖFB-Rechtspflegeordnung (Paragraf 112 Rassismus) belangt. In dieser ist für ein Vergehen dieser Art - auch ohne schuldhaftes Verhalten des Vereins - eine Geldstrafe zwischen 1.500 und 15.000 Euro vorgesehen.

Die Sanktion gegen Ried ist damit im unteren Bereich des Strafenkatalogs angesiedelt. Die Oberösterreicher wollen laut Reiter nun aber erst einmal die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, um gegebenenfalls einen Protest gegen das Urteil einzubringen.

APA/red.