Ringer Hrustanovic hält sich an Fastenmonat Ramadan

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Fluch oder Segen? Am Freitag beginnt für Moslems der Fastenmonat Ramadan. Davon betroffen ist auch unser Olympia-Ringer Amer Hrustanovic. "Ich halte mich an meine Religion", kündigt er an. "Trotzdem werde ich bei den Spielen stark sein."

Fluch oder Segen? Am Freitag beginnt für Moslems der Fastenmonat Ramadan. Davon betroffen ist auch unser Olympia-Ringer Amer Hrustanovic. "Ich halte mich an meine Religion", kündigt er an. "Trotzdem werde ich bei den Spielen stark sein."

Eigentlich dürfte Hrustanovic in London nichts essen und trinken, solange die Sonne scheint. "Für einen Ringer ist das natürlich unmöglich", weiß er. Einziges Glück: "Es ist erlaubt, das Fastengebot zu brechen, wenn man Ersatzleistungen erbringt."

Hrustanovic peilt deswegen nicht nur sportliche Höchstleistungen an. "Nach den Spielen werde ich etwas gegen die Armut in meinem Geburtsland Bosnien tun." Einen Vorteil hat der Ramadan schon vor Olympia: "Ich muss noch fünf bis sechs Kilo abspecken, um auf mein Kampfgewicht von 84 Kilo zu kommen. Das fällt mir so etwas leichter."

Zudem ist für den einzigen Moslem im 70-köpfigen österreichischen Olympiateam eine beinharte Vorbereitung angesagt. "Nächste Woche trainiere ich mit meinem Coach in Minsk. Vor allem Schnellkraft und Laufeinheiten. Kein Zuckerschlecken."

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