Dunia Sibomana-Rodriguez wurde als Sechsjähriger im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo von Schimpansen angegriffen und schwer verletzt. Der Angriff prägte sein Leben und hinterließ tiefe Narben, doch heute zählt er zu den besten High-School-Ringern der USA.
Die Tragödie forderte das Leben seines vierjährigen Bruders und eines Cousins. Dunia selbst überlebte schwer entstellt und musste rund 16 Operationen über sich ergehen lassen. Sein Gesicht verrät noch immer die Spuren des Vorfalls, und bis heute kann er nur leise sprechen.
Die Tiere bissen ihm auch einen Teil des linken Mittelfingers und des rechten Ohrs ab. Eine gemeinnützige Organisation ermöglichte ihm die notwendigen Operationen in den USA.
Nachdem seine Eltern früh verstarben, lebte Dunia bei verschiedenen Gastfamilien in den USA. Zunächst hatte er mit Mobbing zu kämpfen, bis ihn Miguel Rodriguez, ein begeisterter Ringer, adoptierte und ihn für den Sport begeisterte.
"Auch wenn ich nicht viel darüber wusste, war Ringen genau das Richtige für mich", schildert Dunia. In Nassau County gewann er fünf Titel, dazu kommen drei Landesmeisterschaften sowie der Titel der National High School Coaches Association.
Dunia Sibomana-Rodriguez, heute 18 Jahre alt, träumt davon, eines Tages bei den Olympischen Spielen anzutreten. Neben dem Sport verfolgt er auch akademische Ziele und möchte später im Finanzwesen arbeiten.