Der Sorgensportverband Österreichs, jener der Schwimmer, will mit seinem polarisierenden Ex-Aushängeschild wieder in die Spur finden. Markus Rogan wurde als Berater engagiert, auch wenn er nicht vor Ort agiert.
Die ewigen und deren Schwimmverein, Mafia-Anschuldigungen an die ehemalige Verbandsführung und die angebliche Veruntreuung von staatlichen Fördermitteln in der Höhe von 580.000 Euro - der OSV hat schon bessere Zeiten erlebt, oder büßt jetzt für seine Handlungen in guten Zeiten.
Einer aus der guten Zeit, Olympia-Medaillengewinner Rogan, wurde am Samstag in Linz als Berater präsentiert. Was genau dabei seine Tätigkeit ist, außer Funktionären und Sportlern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wurde nicht verraten. Noch dazu wird Rogan seine Tätigkeit von seiner Wahlheimat USA aus bekleiden, sieht darin aber keine Schwierigkeiten, denn "mein Telefon funktioniert ja".
In seiner Antrittsrede, für die er extra zur OSV-Vorstandssitzung nach Linz eingeflogen wurde, geizte Rogan nicht mit populistischen Ansagen. "Wir stecken tief in der Scheiße, aber das ist auch eine fantastische Chance", lautete eine seiner Durchhalteparolen. Die sind auch nötig, denn sollte es wegen der veruntreuten Fördergelder zu Schadensersatzforderungen kommen, müsse der ÖSV Konkurs anmelden, hieß es von offizieller Seite.