Sport

Romed Baumann: "In Kitz ist Schluss mit lustig"

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:11

Hart, nicht eisig, perfekt präpariert! Wenn am Dienstag um 11.30 Uhr die 73. Hahnenkamm-Rennen mit dem ersten Abfahrtstraining starten, ist die Streif in einem so guten Zustand wie seit zehn Jahren nicht. Die heimischen Abfahrer haben einen Traum: der erste Sieg in Kitzbühel seit 2006 !

Von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden, ein 80-Meter-Flug in der 85 % steilen Mausefalle, 140 km/h Top-Speed im Zielhang: Das sind die Zahlen zum Spektakel Streif. "In Kitz ist Schluss mit lustig", erzählt Romed Baumann. "Kein Rennläufer scherzt vor dem Start. Mir geht immer alles durch den Kopf: die Bilder von den wilden Stürzen, aber auch Traumfahrten wie die von Eberharter 2004."

Hannes Reichelt reiste wie immer solo nach Kitz. "Meine Freundin Larissa schaut hier nicht gern zu." Rekordsieger bei den Hahnenkamm-Rennen ist "Heute"-Experte Marc Girardelli (Grafik li.). Im Jahr eins nach Didier Cuche (Sz), der fünf Mal die Abfahrt gewann, wird der neue "Streif-König" gesucht.

Ein Fall für Klaus Kröll? "Ich will ein Treppchen höher stehen als in Wengen", grinst er. Dort war er Zweiter, obwohl er nach seinem Motocross-Unfall noch immer nicht laufen kann. "Nur wenn ich im engen Skischuh steh, bin ich schmerzfrei." Kröll und Reichelt sind bei der WM gesetzt. Für Max Franz, Florian Scheiber, Romed Baumann, Joachim Puchner und Co. geht es um zwei WM-Tickets.

Die Abfahrer erwartet eine toppräparierte Piste. "Hart, aber kein Eislaufplatz. Die Streif ist so gut beisammen wie seit zehn Jahren nicht mehr", schwärmt Rennleiter Peter Obernauer. 
 

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