Cristiano Ronaldo hat sich mit dem teuersten Transfer der Fußballgeschichte nicht überall Freunde gemacht. Für manchen Manchester-Fan wurde der Portugiese zum Hassobjekt.
Der Rekordtransfer von Cristiano Ronaldo, der für 93,2 Millionen Euro von Manchester nach Madrid wechselt, sorgt für Aufregung. Manche orten Wettbewerbsverzerrung, weil der ohnehin hochverschuldete Klub Real Madrid für diesen Wechsel anscheinend ohne Konsequenzen nochmals ordentlich Schulden macht. Zuvor war bereits Kaka von AC Milan für 65 Millionen Euro verpflichtet worden.
Etliche Fans von Manchester United wollen sich mit dem Abgang des Flügelspielers nicht so richtig abfinden. Zwar war der Portugiese ob seiner zahlreichen Schauspieleinlagen beim britischen Publikum nie sonderlich beliebt. Dass Ronaldo wegen des Geldes und kaum wegen des Wetters die Insel verlässt, stößt manchem Anhänger sauer auf.
"Es stimmt, dass mich einige Leute hassen"
Den 24-Jährigen spornt der Zorn der Fans aber noch mehr an. "Ich liebe es, wenn mich die Leute verspotten. Ich mag es, wenn ich den Hass in ihren Augen sehe und ihre Beleidigungen höre. Das stört mich nicht", meint Ronaldo im britischen Blatt News of the World, fügt aber hinzu: "Es stimmt, dass mich einige Leute hassen, aber es gibt umso mehr, die mich lieben und unterstützen."
Deshalb nimmt der amtierende Weltfußballer die Beleidigungen nicht ernst. "Ich fühle mich nur schlecht, wenn ich nicht gut spiele. Glücklicherweise passiert das selten." Mit seinem Wechsel zu Real verknüpft der Ballzauberer große Ziele. "Ich will die Fußballgeschichte neu schreiben."
MM