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Rosberg nach Sieg: "Da relativiert sich alles"

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:57

Mit dem Sieg beim Großen Preis von Brasilien fixierte Nico Rosberg den Vizeweltmeistertitel in der Fahrer-WM. Trotz des zweiten Erfolgs in Serie war dem Deutschen ob der Anschläge in Paris nicht so richtig nach Feiern zumute. "Da relativiert sich alles", drückte der Mercedes-Pilot sein Mitgefühl auf dem Siegerpodest aus.

Mit dem Sieg beim Großen Preis von Brasilien fixierte Nico Rosberg den Vizeweltmeistertitel in der Fahrer-WM. Trotz des zweiten Erfolgs in Serie war dem Deutschen ob der Anschläge in Paris nicht so richtig nach Feiern zumute. "Da relativiert sich alles", drückte der Mercedes-Pilot sein Mitgefühl auf dem Siegerpodest aus. 

Auf der Strecke lieferten sich die beiden Teamkollegen nur phasenweise ein packendes Duell. Rosberg fuhr einem ungefährdeten Erfolg entgegen: "Ich habe die Pace kontrolliert, wollte nichts riskieren, wollte keine Fehler machen und die Reifen kontrollieren." Das ist dem Deutschen gelungen.

Rosberg fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein. Warum es gerade jetzt, wo die WM verloren ist, so gut läuft, weiß der Mercedes-Pilot nicht: "Ich bin konzentriert und es geht gut. Lewis war dei restliche Saison der Bessere. Jetzt will ich auch das letzte Rennen gewinnen." 

Hamilton: "Attacken für die Fans"

Lewis Hamilton konnte mit Rang zwei gut leben. Auch weil die Angriffe auf seinen Teamkollegen viel Substanz bei den Reifen gekostet hatten. "Die Pace war gut, aber hier kann man nur schwer überholen. Ich habe immer wieder attackiert, aber das hat meine Reifen ruiniert. Es ist schwer zu überholen, wenn man kein Vertrauen in die Reifen hat."  Seine angriffige Performance zeigte der Weltmeister für die Zuschauer: "Sonst ist es langweilig." 

Eine Chance, am Teamkollegen vorbeizuziehen wäre eine geänderte Strategie gewesen. Hamilton wollte von der vorgegebenen Strategie abweichen, doch da schob das Team einen Riegel vor. "Die strategie machen schon wir", stellte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nach dem Rennen klar. 

Ferrari präsentierte sich in Brasilien weiter im Aufwind. Sebastian Vettel fuhr seinen 13. Podestplatz in der laufenden Saison ein. Nur die roten Renner aus Maranello blieben mit den Silberpfeilen in einer Rennrunde: "Aber am Start müssen wir noch mehr machen, dass wir besser mithalten können."

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