Rot für Kühbauer im Test: Droht Bundesliga-Strafe?

Rapid-Coach Didi Kühbauer hat am Dienstag für Wirbel gesorgt. Beim 2:0-Testsieg der Hütteldorfer gegen Maribor sah der Rapid-Coach die Rote Karte. Doch welche Folgen hat das nun?
Rückblick: Nach einer späten Abseitsentscheidung bei einem vermeintlichen Treffer von Thomas Murg hatte sich der grün-weiße Coach nicht im Griff.

Kühbauer hatte "Bullshit" und "You f***ing Idiot" über den Platz geschrien. Der Unparteiische hatte sich angesprochen gefühlt, dem 48-Jährigen die Rote Karte gezeigt.

Doch welche Folgen hat dies nun für den grün-weißen Coach? Schließlich hatte der "Fall Nemanja Rnic" für Aufsehen gesorgt. Der WAC-Abwehrchef war am 27. Jänner nach einem Ellbogen-Check im Test gegen Austria-Klagenfurt-Spieler Alexander Killar vom Strafsenat der Bundesliga für drei Spiele gesperrt worden, muss gegen Hartberg, WSG Tirol und St. Pölten zuschauen.

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Kühbauer kann allerdings – vorerst – durchatmen, wie die Bundesliga auf "Heute"-Nachfrage erklärte. Der Test im türkischen Belek war als internationales Testspiel nicht dem ÖFB gemeldet. Außerdem zieht in der österreichischen Bundesliga eine rote Karte für Trainer nicht automatisch eine Spielsperre nach sich.

Trotzdem ist der grün-weiße Coach noch nicht aus dem Schneider. Sollte sich der türkische Verband melden, müsste auch die Bundesliga ein Verfahren einleiten. Der Strafrahmen liegt dann von einer Geldstrafe bis hin zu einer Sperre.



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