Sport

Rotpuller kritisch: "So schlägst du keinen in der Li...

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:37

Mit großen Vorsätzen wollte die Wiener Austria in das 313. Wiener Derby gegen den Erzrivalen Rapid gehen. Doch nach 90 Minuten blieb von den Kampfansagen des Austria-Coaches Andreas Ogris wenig über. Es setzte eine 1:4-Pleite. Nach dem Spiel waren die Veilchen sichtlich enttäuscht und wussten, dass diese Leistung einfach einer Austria in einem derart wichtigen Spiel nicht würdig war.

Mit großen Vorsätzen wollte die Wiener Austria in das wenig über. Es setzte eine 1:4-Pleite. Nach dem Spiel waren die Veilchen sichtlich enttäuscht und wussten, dass diese Leistung einfach einer Austria in einem derart wichtigen Spiel nicht würdig war.

"Wenn man so auftritt, wird man in dieser Liga niemanden schlagen", brachte Lukas Rotpuller die schwache Derby-Leistung der Austria auf den Punkt. "Klar ist Rapid ein starker Gegner, aber heute muss man wirklich sagen, dass es an uns liegt." Die Fehleranalyse am Verteilerkreis wird schonungslos werden: "Jeder muss sich an der eigenen Nase packen." 

Der Innenverteidiger sparte nicht mit Kritik an der Mannschaft und an sich selbst: "Man kann keinen Spieler ausnehmen. Wir haben nichts auf den Platz gebracht. Das war einer Austria in einem Derby nicht würdig." Die Leistung seines Teams machte den Innenverteidiger sprachlos und nahm Rotpuller sichtlich mit: "Wir waren zu spät, nicht aggressiv genug. Mir fehlen die Worte."

Andi Ogris schonungslos: "Sieg auch in der Höhe verdient"

Die erste Fehleranalyse des violetten Coaches nach dem Spiel fiel kurz aber auf den Punkt gebracht aus: "Der Sieg von Rapid geht absolut in Ordnung. Auch in der Höhe." Der Grund für die klare Niederlage war für den 50-Jährigen die fehlende Aggressivität: "Wir haben viele Zweikämpfe verloren. Rapid hat dadurch ein Übergewicht bekommen und hat zu einem wichtigen Zeitpunkt das 1:0 gemacht."
Von Anfang an sah auch der violette Coach eine Austria, die nicht ins Spiel gekommen ist: "Das hat sich wie ein roter Faden über 90 Minuten durchgezogen. Wir waren in unseren Passspielen nicht klar genug, haben das, was wir uns vorgenommen haben, wie über die Flügel zu kommen, nicht umgesetzt." Nun wird schonungslos analysiert werden: "Wir werden die Dinge ansprechen, die heute nicht gut gelaufen und. Und das waren viele Dinge."

Suttner: "Wir werden wieder aufstehen"

Auch Austria-Kapitän Markus Suttner analysierte ähnlich: "Rapid war feldüberlegen. Wir waren einfach zu unruhig am Ball. Nach dem Ausgleich ist das besser geworden. Der umstrittene Elfer hat es dann wieder umgedreht." Die hohe Niederlage ist für den violetten Kapitän lediglich ein Ergebnis der offensiven Spielweise nach den Gegentoren: "Wir sind immer einem Rückstand nachgelaufen. Wir haben immer mehr aufmachen müssen und sind einfach in Konter gelaufen."
Einen Negativ-Trend kann der Linksverteidiger nicht erkennen: "Es war ein schlechtes Spiel. Jetzt müssen wir aber weiterarbeiten. Wir haben noch ein wichtiges Ziel. Es gibt auch Rückschläge im Fußball, aber wir werden wieder aufstehen." Dass die Veilchen im Niemandsland der Tabelle feststecken, ist Suttner bewusst: "Ob du jetzt Siebenter oder Achter wirst ist wurscht. Wir haben ein anderes Ziel. Am Mittwoch geht es schon wieder weiter und da heißt es besser auftreten." 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen