Die belgische Königsfamilie ist um ein Mitglied reicher: Prinz Laurent (62) hat seinen Sohn Clement Vandenkerckhove (26), der aus einer früheren Beziehung mit der flämischen Sängerin Iris Vandenkerckhove stammt, auch rechtlich vor einem Standesbeamten anerkannt.
Damit darf der junge Mann den Titel "Prinz von Belgien" tragen. Er gilt als vollwertiger Erbe seines Vaters und darf auch den Familiennamen Sachsen-Coburg führen.
Die rechtliche Anerkennung der Vaterschaft habe bereits im Februar stattgefunden, nach Angaben der belgischen Zeitung "Le Soir". Frans Van Coppenolle, der Lebensgefährte von Clements Mutter, bestätigte gegenüber "VRT News": "Das ist schon Monate her."
Der neue Prinz bekleidet jedoch weder ein offizielles Amt noch einen Rang. Er erhält keine royale Aufgabe und auch keine Apanage. Zudem ist Clement nicht in der Thronfolge. Seit einer Gesetzreform aus dem Jahr 2013 sind staatliche Zuwendungen für junge Royals stark eingeschränkt.
Dass Clement seinen Nachnamen ablegen wird, gilt als unwahrscheinlich. In einem Interview sagte er: "Diesen Familiennamen aufzugeben wäre ein Verrat an allem, was meine Mutter für mich getan hat."
Die Geschichte erinnert an Prinzessin Delphine (58), die uneheliche Tochter von König Albert II. (92). Sie kämpfte jahrelang um rechtliche Anerkennung. Erst nach einem DNA-Test im Jahr 2020 erhielt sie den Titel "Prinzessin von Belgien".