Das Verhältnis zwischen König Charles (77) und seinem jüngeren Bruder Andrew Mountbatten-Windsor (66) ist seit Monaten schwer belastet. Trotzdem soll der Monarch nun einen überraschenden Schritt auf ihn zugemacht haben.
Wie die britische "Sun" berichtet, wurde Andrew eingeladen, einen Teil des traditionellen Royal-Sommers auf Schloss Balmoral in Schottland zu verbringen. Bis zu 30 Mitglieder der erweiterten Königsfamilie werden dort in den kommenden Wochen erwartet.
Doch Andrew will offenbar nicht kommen.
Der Grund soll tief sitzen. Ein Freund Andrews erklärt gegenüber der Zeitung, der 66-Jährige fühle sich von seiner Familie im Stich gelassen und nicht mehr als Teil der Royals.
Auf Balmoral befürchte er, lediglich wie ein "Außenseiter" behandelt zu werden. Deshalb sehe er keinen Sinn darin, überhaupt nach Schottland zu reisen.
Dabei hätte die Einladung durchaus als Friedensangebot verstanden werden können. Charles und Andrew sollen sich in diesem Jahr bislang noch nicht persönlich getroffen haben.
Das Verhältnis der Brüder wurde durch die Skandale rund um Andrew und seine frühere Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein schwer belastet. Andrew bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.
2025 verlor er schließlich seine verbliebenen royalen Titel und Ehren. Auch aus der Royal Lodge in Windsor musste er ausziehen. Mittlerweile lebt der frühere Prinz zurückgezogen auf dem Sandringham-Anwesen.
Charles ist unterdessen bereits auf Balmoral angekommen. Am Dienstag wurde der König dort traditionell von Soldaten begrüßt und inspizierte die Ehrenwache. Das schottische Anwesen dient der Königsfamilie seit Generationen als Rückzugsort für die Sommermonate.
Andrew wird beim großen Familientreffen offenbar fehlen.