Sport

RTL der Herren: Der Liveticker zum Nachlesen

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:47

Nichts wurde es aus der Goldenen für Österreichs RTL-Starter. Der Schweizer Carlo Janka hat den Olympia-Riesentorlauf gewonnen, Österreichs Herren haben erneut eine Medaille verpasst und nur die Ränge vier (Hirscher), fünf (Baumann) und sechs (Raich) belegt. Den Heute.at-Ticker zum Nachlesen.

Es geht weiter mit der Nordischen Kombination. Als ob nix gewesen wär. Jetzt bleibt den Herren nur mehr der Slalom. "Heimat bist du großer Söhne" hat wohl bei den Alpinen ausgedient. In Vancouver geht es einstweilen weiter mit den Nummern 31 bis 89. Wir wünschen den Herren einen schönen 2.Lauf. Der Heute.at-Ticker verabschiedet sich und bedankt sich für die Aufmerksamkeit. Nicht verzagen, erstmal schlafen gehen.

Der ORF beschäftigt sich schon mit Skicross. Die ÖSV-Herren werden sich wohl verstecken

Bennie Raich bleibt im Interview gelassen. "Zu viele Fehler, so kann man keine Medaille holen." Er hofft auf morgen. Da dürfte er im Moment alleine dastehen

Aus, vorbei: Janka holt sich Gold. Diese Schweizer. Wieder nur Blech für Österreich. Silber für Jansrud, Bronze für Svindal. "Die Höchststrafe", klagt Polzer. Das schlechteste Olympia-Ergebnis der Geschichte. Vier Rennen der Herren, null, NULL, Medaillen 

Baumann greift jetzt nach Gold. Doch wo greift er hin??? +0,45 bei der Zwischenzeit. Das geht sich nicht aus, jeder Meter wird zu lang: Platz vier im Ziel. Jetzt kann man nur mehr abwarten. Wird das wieder ein Debakel für die Herren? Keine Medaille? Nur die Plätze vier, fünf und sechs? 

Svindal stürzt sich ins Gefecht. Fast gleichauf mit Landsmann Jansrud bei der Zwischenzeit. Wird das am Ende doch noch ein Norweger-Triumph? Geh bitte: +0,22 für Svindal und Platz zwei. 0,08 vor Hirscher. Jetzt kann es nur mehr Baumann richten

Blardone (ITA) greift an. Gleiten, ziehen, rutschen. Aber keine Chance für den Italiener. +1,13 am Ende, Platz acht. "Der kriecht  ins Ziel", meint Polzer. So unrecht hat er nicht

Jetzt Hirscher. Knauß stöhnt wie beim Zahnarzt: "Ah, uh, ah." Locker bleiben, so Knauß Ratschlag. Aber es läuft nicht rund. Kleiner Fehler hier, kleiner Fehler da. +0,30 im Ziel. Hirscher leidet, wie beim Zahnarzt. Platz vier. Schade

Und nun Bennie Raich, der Titelverteidiger. Stöcke zusammen, und ab die Post! "Das hat gesessen", sagt Knauß schon nach wenigen Metern. Was auch immer er damit meint. Noch -0,16 zur Halbzeit. Feehhhler von Raich!!! "Das ist gelaufen", so Knauß. Fast der ganze Speed weg, er schlurft fast ins Ziel. +0,61, Rang zwei. Das wars mit dem Titel

Richard aus Frankreich im Rennen. Präsident Sarkozy hat heute aber wenig Freude mit seinen Landsmänner. Ausfall von Monsieur Richard

Jetzt kommt der Favorit der Buchmacher, Ted Ligety (USA). Sollten Sie auf den US-Boy gesetzt haben, dann gute Nacht. Schon +0,70 bei der Zwischenzeit. Ins Ziel kommt Ligety als Vierter. So viel zum Thema Quoten

Der Slowene Gorza ist gestartet. Nein, nein, nein. Das wird nichts mit dem Nachbarn. Schon +0,85 bei der Zwischenzeit. +0,99 im Ziel. Abschnallen, sich trotzdem freuen und ans Après-Ski denken. Nächster.

Kostelic (CRO) steigt ins Rennen ein. "Da staubst", bemerkt Knauß richtig. Rang zwei für den Kroaten. Da hat es wohl ein wenig zu viel gestaubt

Jansrud, der norwegische Wikinger, putz den Deutschen aber locker auf den zweiten Platz. 0,84 Hundertstel vorne. Merkel kann den Fernseher damit abdrehen

Der Franzose Missillier duelliert sich nun mit dem Deutschen um die Krone. Schafft aber nur Rang drei. Merkel wird kichern, Sarkozy dürfte es eher egal sein

Jetzt der einzige Deutsche: Neureuther im feschen weiß-gelben Skianzug. Und schau, dieser trägt ihn auf den ersten Platz. -0,31. Da freut er sich. Aber wir kommen noch, keine Panik

Der Schweizer Käse, Viletta, will nun die Führung erobern. Hah, vorbei am ersten Platz. Aber hauchdünn. +0,17 und Rang drei. ORF-Maestro Polzer wäre fast die Luft weggeblieben

Die ersten 15 sind unten. Jetzt kommt der erste Österreicher. Schörghofer wirfst sich ins Rennen. Ahh, das war knapp. Schon zu Beginn eng und unruhig in den Kurven. Aber schnelll! 0,60 vorne zur Hälfte. Linksschwung, Rechtsschwung, hinein in die letzten Meter. Uhh, das war noch knapp: -0,08 im Ziel. Platz eins. 

Der Tscheche Bank startet als Nächster: Knapp vor Cuche bei der Zwischenzeit. Legt sich schön hinein der Herr Bank, noch ein Schwung in den Zielhang, Hocke und? Doch nicht ganz: +0,19, eine Hundertstel hinter Guay auf Rang drei

Simoncelli (ITA) kommt ebenfalls nicht an Cuche heran. +0,51 und Rang vier. Was ist Cuches Zeit wert?

Der im 1. Lauf beeindruckende Tscheche Kryzl (Startnummer 30 in Durchgang 1) geht ins Rennen. Kann seine gute Fahrt aber nicht wiederholen. Schon +0,75 bei der Zwischenzeit.  In die Hocke und ab ins Ziel: +1,28.  Da ärgert er sich. Hand auf den Helm, statt Kopf in den Schnee. Platz 7

Der Finne Sandell startet - da ist es aber auch schon wieder vorbei. Weggerutscht, Tor verpasst, ausgeschieden. Klassiker!

Italiener Ploner bewegt sich geschmeidig zwischen den Toren, aber nicht schnell. +0,32 und Rang drei für den südlichen Nachbarn

Cuche, der alte Haudegen, ist in Lauf 2 nur mehr um Schadensbegrenzung bemüht. Die gelingt recht ordentlich. -0,18 und Platz eins für den Schweizer

Jazbec (SLO) haut sich ordentlich ins Zeug. Knapp in Front bei der Zwischenzeit. Vergeigt die Führung aber im Schlussteil: +0,33 und Rang zwei

Karlsen aus Norweger ist nun unterwegs. +0,34 für den Vikinger zur Halbzeit. Die letzten Tore, und? +0,58. Na ja

Südtiroler Mölgg wirft sich ins Gemetzel. Halbwegs gut dabei: +0,41 zur Zwischenzeit. Uhh, leicht verkantet, das wars. +0,88 und Platz zwei. Guay hat ordentlich vorgelegt

Berthod aus der Schweiz probiert sein Glück im 2.Lauf. Was für eine Katastrophenfahrt. +2,02 bei der Zwischenzeit. +2,47 im Ziel. Das wird morgen was geben von der heimischen Presse

US-Boy Ford greift an. Aber schon fast eine Sekunde Rückstand auf den Kanadier. +1,52 im Ziel. Nur leichtes Lächeln bei den Fans

Der Slowene Sporn nun auf der Strecke. Was macht unser Nachbar? Er fährt dem Kanadier Guay hinterher. Halbe Sekunde zur Zwischenzeit hinten. Uhh, fast ein Tor niedergerissen. 3. Platz im Ziel

Noch ein Lokalmatador: Dixon ist im Rennen. Aber schon abgeschlagen. +1,08 zur Zwischenzeit. +1,35 im Ziel. Zwei Kanadier vorne. Die Menge freut sich, so wird's aber nicht bleiben

Der Kanadier Guay ist unterwegs. Die Menge peitscht ihn nach unten. Zwischenzeit: -1,14. Das wird was. -1,80 im Ziel. Die Fans feiern

22:00 Uhr: Jetzt aber: Los geht's. Larsson mit der schwedischen Krone am Trikot macht sich auf. Knauß ist zurück in der Kommentatoren-Kabine. Ein wenig verschnaufen. Larsson braust den Hang hinab. 2,19 hat er auf Janka Rückstand. Der Schwede ist im Ziel - und freut sich.

Knauß gibt sich noch einmal die Piste. Der 2. Lauf muss schließlich auch getestet werden. "Ausfahrt in das Flachstück. Da heißt es flink sein", spricht das ehemalige Ass beinahe poetisch. "Und zack über die Linie. Ein Traum. Vollgas", wiederholt sich Knauß.

21:55: "Alles ist für den Krimi vorbereitet", meint ORF-Mann Pariasek. Wir warten. Denn im ORF läuft Werbung

Hohenlohe kommt auch zu Wort: "Es war nicht einfach, aber ein gutes Gefühl", strahlt der Olympia-Oldie. Die 17 Sekunden Rückstand führt er auf sein Alter zurück. Er hat aber noch was vor: "Beim 2. Lauf bin ich drei Sekunden schneller", prophezeit der 51-Jährige. Denn die "Exoten" - Starter 31 bis 89 - dürfen noch einmal ran. Im Österreichhaus wird zu dem Zeitpunkt hoffentlich aber schon gefeiert werden

Jetzt wird Romed Baumann vorgestellt - mit Freundin. Motorcrossfan ist der 20-Jährige. Gemeinsam mit seiner Freundin rauscht er durch die Wälder. Rauscht er heute zu Gold?

Der ORF bringt ein Portrait über den Zyprioten Papamichalopoulos. Der gute Mann schaffte es in Lauf 1 auf Platz 75 (siehe Ticker unten). Und gut Deutsch spricht er auch noch. Grund: Er ist halber Vorarlberger. Da hätte man dann doch einen besseren Platz erwartet





21:30 Uhr: Noch 30 Minuten. Los geht es mit dem Schweden Larsson. Philipp Schörghofer geht als erster Österreicher in den 2. Lauf: Startplatz 16. Sollte es heute nichts mit einer Medaille werden, müssen unsere Alpin-Herren bei den nächsten Spielen wohl zu den "Exoten" gezählt werden.







Stand nach dem 1. Durchgang:


1. Carlo Janka SUI 1:17,27

2. Romed Baumann AUT 1:17,29

3. Aksel Lund Svindal NOR 1:17,43

4. Massimiliano Blardone ITA 1:17,47

5. Marcel Hirscher AUT 1:17,48

6. Benjamin Raich AUT 1:17,66


7. Cyprien Richard FRA 1:17,86

8. Ted Ligety USA 1:17,87

9. Ales Gorza SLO 1:17,95

10. Ivica Kostelic CRO 1:18,05

11. Kjetil Jansrud NOR 1:18,07

12. Steve Missillier FRA 1:18,20

13. Felix Neureuther GER 1:18,24

14. Philipp Schörghofer AUT 1:18,37

. Sandro Viletta SUI 1:18,37

16. Ondrej Bank CZE 1:18,39

17. Davide Simoncelli ITA 1:18,52

18. Krystof Kryzl CZE 1:18,57

19. Marcus Sandell FIN 1:18,58

20. Alexander Ploner ITA 1:18,67

21. Didier Cuche SUI 1:18,75

22. Janez Jazbec SLO 1:18,92

23. Truls Ove Carlsen NOR 1:18,93

24. Manfred Mölgg ITA 1:18,94

25. Marc Berthod SUI 1:19,00

26. Tommy Ford USA 1:19,10

27. Andrej Sporn SLO 1:19,19

28. Robbie Dixon CAN 1:19,20

29. Erik Guay CAN 1:19,38

30. Markus Larsson SWE 1:19,46



Gleich is' es aus: Hohenlohe ist aber noch im Haus. Und wie: +17,23. Viertletzter, Platz 89. Ehrenwert und solide. Meine Herren, der Mann ist immerhin 51 Jahre alt!

Neuer Letzter: Namigal aus Indien: +29,50. Habe die Ehre!

Das Afrika-Duell hat übrigens Azzimani aus Marokko gewonnen, den Südafrikaner Scott haben die Kräfte verlassen, Seck aus dem Senegal hat es zwar ins Ziel geschafft, kämpfte aber nur um die letzten Plätze

Schon fast Nummer 100. Nun werden schon nahezu drei Läufer gleichzeitig hinuntergeschickt.

Dieser Name verdient Erwähnung: Papamichalopoulos aus Zypern ist nun auf der Piste. +2,35 schon auf den ersten 18 Sekunden. +11,75 im Ziel. Platz 75, da hilft auch der Name nix.

Gibt es auf Zypern oder in San Marino überhaupt Skipisten? Zwei Männer aus diesen Ländern stehen nun auf alle Fälle am Start

Und nicht zu vergessen: Hubertus von Hohenlohe startet als 103. und Letzter. Kann er das Feld mit seinen 51 Jahren noch einmal aufmischen? Die Wettbüros glauben nicht daran. Sonst wohl auch niemand

Drei afrikanische Vertreter stehen noch oben: Scott aus Südafrika, Azzimani aus Marokko und Seck aus dem Senegal. Wer wird das Kontinentalduell gewinnen?

Noch ein Iraner: Saveh Hossein, es dürfte sich um den Bruder des derzeit Letztplatzierten handeln. Das Bruder-Duell hat er aber klar verloren: +14,04 und letzter Rang. Ob ihn da noch jemand überholt?

Zur Erinnerung: nur die ersten 30 qualifizieren sich für den 2. Durchgang. Von den noch folgenden Herren wird das wohl keiner schaffen. Aber ein wenig Morgensport hat noch keinem geschadet!

Und nun kommt auch noch ein Mann aus dem Iran: Saveh vertritt sein Land mit breiter Brust. Diese reicht aber für einen guten Platz nicht aus: Letzter Rang mit +9,17. Na hoffentlich hat das in der Heimat keine Konsequenzen.

Wer soll da noch mitkommen? Kilsgaard, (DEN), Georgiev (BUL) und Kim (Südkorea) brettern die nun schon angeschlagene Piste hinunter. Die UNO hätte ihre Freude an so internationalen Zusammenkünften

Letzter ist derzeit Stepan Zuev aus Russland auf Rang 50. Der Sportsfreund hat bereits über 9 Sekunden Rückstand

Der ORF widmet sich stattdessen der Nordischen Kombination. Die Exoten scheinen Knauß und Co. nur am Rande zu interessieren.

Die 50 sind schon überschritten: Wackere Männer aus Australien, Südkorea und Moldawien versuchen derzeit ihr Glück. Noch hat keiner den anderen auf der Strecke überholt. Vielleicht ab Nummer 80.

Bevor es Beschwerden von den deutschen Kollegen gibt: Felix Neureuther nahm sich die Frechheit heraus und rauschte mit Nummer 33 auf Platz 13. Er liegt damit direkt vor Schörghofer. Den wird's wenig freuen

Es warten noch rund 70 Läufer. Von Indien über Marokko bis nach Brasilien ist heute alles vertreten. Das ist Olympia!

19:30: So, die besten 30 sind im Ziel. Jetzt werden die Läufer wie die Hühner hintereinander runtergeschickt.

Der coole Ex-Wohnmobilbesitzer Miller rauscht schon hinunter. Nur +0,12 bei der Zwischenzeit! Ohh, Fehler - schon +1,36 hinten. Und nochmal Ohh, weggerutscht, Tor verpasst und draussen!  Back ins Wohnmobil.

Gleich kommt Bode Miller





Der nächste Ami: Ford. Nicht Schlecht: +1,82. Rang 23

Zamasnky (USA) hat große Mühe sich im Rennen zu halten. Rutschen hier, kämpfen dort. Aber er kommt ins Ziel: Platz 27. Letzter Platz

Der Finne Sandell ist nun auf der Piste. Der gute Mann verletzte sich vor kurzem bei einem Sturz schwer. Allein das Antreten verlangt schon Respekt. Und der Finne ist gut dabei: Platz 17

Dixon aus Kanada. Die Menge tobt, Dixon bemüht sich: +1,92. Rang 22. Den kanadischen Fans is' es wurscht. 

Gorza aus Slowenien überrascht: Platz neun





Haugen, der Mann kann nur aus Norwegen kommen, führt das Rennen fort. Platz 23 für den Wikinger.

Kurze Pause. Bennie Raich zum Rennen: "Passt soweit. Keine großen Fehler." "Volles Gemetzel?", fragt ORF-Skimeister Ernst Hausleitner. "Sicher, alles geben heißt die Devise", antwortet Raich.

Der erste Tscheche: Bank. "Ein guter Skifahrer", sagt Knauß. Und was sagt die Zeit? Gibt Knauß, dem alten Fuchs, recht: +1,12. Platz 14.

De Tessieres (FRA) rückt an. Es geht bergab mit den Zeiten. +2,23. Letzter Platz.

Larsson aus Schweden. Was war das? Platz 20 mit +2,19.

Viletta (SUI), ein Name wie eine Käsesorte, schmeißt sich den Hang hinunter. +1,10. Keine Gefahr für Landsmann Janka und Nachbar Baumann.

Missillier (FRA) versucht sich nun. Es bleibt aber eher beim Versuch. +0,93.

Karlsen (NOR) kommt als Nächster. Und kann schon wieder einpacken: +1,66 hinten

Der Kroate Kostelic eröffnet die nächste Runde. Platz neun mit etwas mehr als einer Sekunde Rückstand.

19:00 Uhr: So, die ersten 15 sind im Ziel: Janka (SUI) vor Baumann und Svindal (NOR). Hirscher auf Platz fünf, Raich Sechster. Die Jungs haben soweit gehalten, was die Vergangenheit versprochen hat.

Philipp Schörghofer. Oh, oh, oh. Schon 1,15 hinten bei der Zwischenzeit. Immerhin noch aufgeholt: Platz zehn im Finish mit +1,10

Svindal (NOR) attackiert die Tore. Aber auch der Wikinger ist schon hinten. So, hinein in den Schlusshang, und: nur +0,16. Rang drei für Svindal. Respekt!

Noch ein Nachbar: Der Italiener Möllg nun auf der Piste. Der Südtiroler verhält sich aber freundlich gegenüber den Schweizern und Österreichern. Mölgg ist weit hinten, nur Rang 12.

Nachbar Berthod aus der Schweiz greift Landsmann Janka an. Das tut er aber mit Samthandschuhen. Schon fast eine Sekunde hinten. Ausgerutscht wäre der gute Mann auch noch fast. Rang zwölf im Ziel. Auf Wiedersehen.

Der erste Franzose geht ins Rennen: Richard. Schon etwas hinten, aber durchaus ansprechend. Platz sechs für Monsieur Richard: +0,60.

Landsmann Ploner (ITA) will es besser machen. Tut er aber nicht. Bei der ersten Zwischenzeit schon eine halbe Sekunde zurück. Knauß analysiert richtig: "Das ist nicht schnell." Die Zeitmessung gibt ihm Recht. Platz neun.

Der Italiener Simoncelli nun auf der Piste. Geschmeidig, aber laaangsam. +1,25 hinter Janka. Der Nächste bitte.

Romed Baumann schmeißt sich ins Gemetzel um eine Medaille. Gut dabei, knapp hinter Janka bei der Zwischenzeit. Na bitte schön! Nur +0,02 Rückstand auf Janka. Platz zwei für den Österreicher.

Favorit Ligety (USA) unterwegs. Rutscht und rutscht, nicht ganz sauber. Der US-Boy enttäuscht mit einem Rückstand von +0,60. Nur Platz fünf im Moment.

Der Schweizer Janka auf der Piste. Schon vorne bei der Zwischenzeit. Saubere Fahrt. Vorsprung weiter ausgebaut. +0.49. Janka rauscht mit solidem Vorsprung von -0,20 ins Ziel

Titelverteidiger Benni Raich haut sich ins Geschehen. Raich bei der Zwischenzeit noch dabei, knapp hinter dem Italiener. Was wird es? Gut, aber noch nicht gut genug. +0,19 für Raich. Da heißt es im 2.Lauf angreifen!

Der Norweger Jansrud greift nun an. +0.60 für den Skandinavier. Naja.

Weiter geht es mit Blardone (ITA). Gleichauf mit Hirscher bei der Zwischenzeit. Uhhh, knapp vor Hirscher im Ziel. - 0,01. Das kann was werden heute

Didier Cuche auf der Strecke. Cuche bei der Zwischenzeit schon hinten. Klarer Rückstand: +1,27. Etwas zu passiv. Das wars für den Sölden-Sieger.

Solider Lauf. Keine groben Fehler. 1:17,48. Schaun, was die Zeit bringt.

18:30: So, gleich geht's los. Hirscher macht sich bereit: Und ab die Post!

Co-Kommentator und Pistentester Hans Knauß schmeißt sich die Strecke runter. "Piste in perfektem Zustand", die Analyse des Schladmingers. "Da gibt's nur Vollgas." Recht hat er.

Der ORF widmet sich derzeit noch Favorit Ted Ligerty (USA) in einem kleinen Portrait. Der US-Boy hat bei den Buchmachern die besten Karten

18:20 Uhr: Zumindest die Vergangenheit spricht für Österreich: Die letzten drei Goldmedaillen im Riesentorlauf bei Olympia gingen in die Heimat. 1998 gewann Hermann Maier, 2002 holte sich Stephan Eberharter Gold und in Turin 2006 rauschte Bennie Raich zum Sieg





18:15 Uhr: Noch 15 Minuten bis zum Start. Bei den ÖSV-Herren ist Wiedergutmachung angesagt.  Marcel Hirscher mit Startnummer 1 wirft sich gleich als Erster ins Medaillen-Rennen



VORSCHAU:

Neues Spiel, neues Glück! Nach diesem Motto gehen Österreichs Skiherren in die zweite Olympiawoche der Vancouver-Spiele. Die Medaillenlosigkeit soll nach drei erfolglosen Rennen endlich beendet werden.

Hirscher: "Nur Hermann Maier holt sich Medaillen ab"

Österreich hat mit Marcel Hirscher und Benni Raich zwei Medaillen-Kandidaten am Start. Aber auch Philipp Schörghofer und Romed Baumann wollen überraschen. Doch Hirscher übt sich in Zurückhaltung: "Die Strecke liegt mir nicht richtig. Die Mission heißt trotzdem, aufs Stockerl zu fahren. Aber ich muss realistisch bleiben. Medaillen abzuholen, das hat in der Geschichte nur Hermann Maier geschafft", so der 20-jährige Shootingstar.

Gerangel um Platz an der Sonne

Das Gerangel um die Medaillenplätze könnte zu einem wahren Gemetzel werden. Dem norwegischen Super-G-Olympiasieger und Abfahrts-Zweiten Aksel Lund Svindal muss man ebenso viel zutrauen wie Kranjska-Sieger Ted Ligety. US-Landsmann Bode Miller fährt nach drei Medaillen und Kombigold am Ende seiner Karriere in Höchstform und hat auch gute Chancen. Zudem kämpfen mit den zwei bei Olympia bisher erfolglosen Schweizern Didier Cuche und Carlo Janka zwei Weltcup-Sieger um einen Platz an der Sonne. Beim Riesentorlauf geht auch der dienstälteste Olympia-Teilnehmer ins Rennen: Hubertus von Hohenlohne (51) tritt als 103.Läufer für Mexiko an.

Der 1.Durchgang startet um 18:30 Uhr, die Entscheidung geht ab 22:00 Uhr über die Bühne.

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