Noch am Montag

Rubio sieht Chancen auf raschen Iran-Friedensdeal

Eine Einigung zur Beendigung des Iran-Kriegs rückt näher, bleibt aber an Israels Sicherheitsinteressen und dem Atomstreit gebunden.
Newsdesk Heute
25.05.2026, 06:28
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US-Außenminister Marco Rubio schließt eine Einigung zur Beendigung des Iran-Kriegs noch am Montag nicht aus – aber nur, wenn das Recht Israels auf Selbstverteidigung berücksichtigt wird. "Wir hatten gestern Abend gedacht, dass wir Neuigkeiten haben, vielleicht auch heute, ich würde da nicht allzu viel hineininterpretieren", sagte Rubio am Montag bei seinem Besuch in Neu Delhi.

Momentan liege "ein ziemlich solides Ding auf dem Tisch hinsichtlich seiner Fähigkeit, die Meerengen zu öffnen", fügte Rubio offenbar mit Blick auf die Straße von Hormus hinzu. Die Vereinbarung bekomme "viel Unterstützung" aus der Golfregion, weil alle betroffenen Staaten sehen würden, dass sie "sehr vernünftig" sei und umgesetzt werden sollte.

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USA stärken Israel den Rücken

Rubio stellte klar, dass Israel "immer das Recht" habe, "sich selbst zu schützen". Sollte also die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon Raketen auf Israel abfeuern oder das vorhaben, habe Israel "jedes Recht, darauf zu reagieren", sagte Rubio vor Journalistinnen und Journalisten, bevor er nach Agra weiterreiste.

Zu Israels Forderung, dass eine Friedensvereinbarung den Iran am Bau von Atombomben hindern müsse, meinte Rubio, er hoffe darauf, dass Teheran zu "sehr realen, bedeutenden, zeitlich begrenzten Verhandlungen zu dem Atom-Thema" bereit sei. US-Präsident Donald Trump sei bei den Gesprächen mit dem Iran "nicht in Eile", er werde "keinen schlechten Deal" abschließen.

Die USA und Israel hatten Ende Februar den Iran-Krieg mit Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Der Iran blockierte daraufhin die Straße von Hormus, was die Preise für Erdöl und Sprit weltweit in die Höhe schießen ließ.

Seit Anfang April gilt im Iran-Krieg eine brüchige Waffenruhe. Trump erklärte am Samstag, eine Vereinbarung mit dem Iran zur Beendigung des Krieges sei "weitgehend ausgehandelt", müsse aber noch endgültig fertiggestellt werden. Am Sonntag bremste Trump die Erwartungen und schloss eine "übereilte Vereinbarung" mit Teheran aus.

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