Schockmoment am Montagabend in Monaco: Gegen 21 Uhr kam es in einem Wohngebäude in der Rue Révérend-Père-Louis-Frolla zu einer schweren Explosion. Drei Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Bei den Opfern handelt es sich laut französischer Polizei um Ukrainer und Russen.
Nach ersten Berichten französischer Medien prüfen Ermittler den Verdacht, dass ein Mann kurz vor der Detonation einen Rucksack am Tatort abgelegt haben soll. Andere Berichte sprechen von zwei Taschen. Kurz danach soll es zur Explosion gekommen sein.
Überwachungskameras sollen den Vorgang gefilmt haben. Demnach betrat der Verdächtige den Bereich, deponierte den Gegenstand und flüchtete anschließend. Wenig später hielten sich mehrere Menschen in der Nähe auf, als es zur Detonation kam.
Der Mann soll zu Fuß in Richtung Beausoleil geflohen sein. Die französische Nachbarstadt liegt direkt an der Grenze zum Fürstentum. Seine Identität ist derzeit unbekannt.
Einsatzkräfte rückten am Abend zum Tatort aus. Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Die Ermittlungen laufen, der Hintergrund der Explosion ist noch unklar.