Ein Punkt aus sieben Spielen! Der 1. FC Köln legte den drittschlechtesten Start in die Fußball-Bundesliga aller Zeiten hin. Peter Stöger glaubt an die Wende.
Krise in Köln! Auch beim 1:2 gegen RB Leipzig kämpfte der "Effzeh", vergab aber wieder zu viele Chancen. Die Statistik spricht eine klare Sprache: In der laufenden Saison verwerten Bittencourt und Co. nur 1,7 Prozent der Chancen, letzte Saison waren es noch 34 %. Die Quali für die Europa League war die Folge, heuer steckt Köln tief im Keller fest. Nur Schalke und Braunschweig legten in der deutschen Fußball-Historie einen noch krasseren Fehlstart hin.
"Ich werfe nicht das Handtuch"
Die sechste Niederlage im siebenten Liga-Spiel ist für Trainer Peter Stöger jedoch kein Grund, zurückzutreten. "Von mir aus das Handtuch zu werfen, da habe ich keine Sekunde darüber nachgedacht", sagt der Wiener nach dem 1:2 gegen Leipzig bei "Sky". "Für mich ist das überhaupt kein Thema. Wenn jemand das Gefühl hat, dass es nicht mehr passt, dann muss man darüber reden."
Schmadtke stellt sich vor Stöger
Dieses Gefühl scheint man bei den Vereinsverantwortlichen allerdings nicht zu haben.
"Die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt und die Art und Weise, wie die Trainer zusammenarbeiten", lasse ihn an einer weiteren Zusammenarbeit nicht zweifeln, sagt Sportchef Jörg Schmadtke. "Es fehlt nicht viel. Es fehlt etwas, aber das kann man nicht dem Trainer anlasten." Nachsatz: "Ich bin kein Freund davon, von gestern auf heute den Trainer zu wechseln, nur damit manche Leute ihre Ruhe haben", so Schmadtke.
(red)