Ruiz erklärt Pleite: "Ich habe zu viel zugenommen"

Andy Ruiz war beim Rückkampf gegen Anthony Joshua chancenlos und verlor klar nach Punkten. Schuld waren seiner Meinung nach ein paar Kilos zu viel auf den Rippen...

"Ich werde wieder Geschichte schreiben", tönte Andy Ruiz noch vor dem zweiten Kampf gegen Anthony Joshua. Doch zwölf Runden und eine klare Niederlage nach Punkten musste der 30-Jährige die Weltmeister-Gürtel von IBF, WBA und WBO wieder an seinen britischen Konkurrenten.

Ruiz hatte nichts zu melden im Fight, kassierte bereits in der ersten Runde ein Cut und konnte Joshua nie in Infights verwickeln – was nicht zuletzt an seinem stolzen Kampfgewicht von 128 Kilo bei 1,83 Meter Körpergröße lag. Der ohnehin nicht austrainierte US-Amerikaner brachte damit noch einmal sieben Kilo mehr als beim ersten Fight gegen Joshua auf die Waage.

"Ich habe mich nicht so vorbereitet, wie ich es hätte tun sollten", gestand der "Snickers"-Fan noch im Ring. "Ich habe zu viel zugenommen. Ich dachte, ich fühle mich stärker, ich sei besser. Ich werde mehr arbeiten beim nächsten Mal." Ruzi zeigte sich aber als fairer Verlierer: "Es gibt keine Ausreden. Joshua war heute besser. Für einen dritten Kampf werden ich besser arbeiten."

Zahlreiche Experten wie Ex-Weltmeister Andre Ward gingen mit Ruiz hart ins Gericht. "Er hat behauptet, er würde für seine WM-Gürtel sterben im Ring. Das wäre gar nicht nötig gewesen", erklärte der 35-Jährige. "Er hätte einfach die Disziplin und den Mut haben müssen, den Teller wegzuschieben, um sich in eine optimale Ausgangslage zu bringen. Das hat er nicht geschafft."

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