Im vergangenen Jahr lebten in Deutschland rund vier Millionen Schutzsuchende und Vertriebene. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt. Die Statistik bezieht sich auf Menschen, die seit 1950 nach Deutschland geflüchtet sind und heute noch dort leben.
Von diesen vier Millionen sind etwa 3,3 Millionen Menschen seit 1950 nach Deutschland gekommen. Weitere rund 713.000 Vertriebene des Zweiten Weltkriegs waren bereits vor 1950 eingewandert.
Für diese Zahlen wurden nur Geflüchtete in privaten Haushalten mit Hauptwohnsitz berücksichtigt. Menschen in Flüchtlingsheimen oder anderen Gemeinschaftsunterkünften sind nicht in der Statistik enthalten.
Das Durchschnittsalter der geflüchteten Zugewanderten lag im Jahr 2025 bei 39 Jahren. Etwa 45 Prozent der Schutzsuchenden waren Frauen, 55 Prozent Männer. Besonders viele Geflüchtete stammen aus der Ukraine (25 Prozent) und aus Syrien (22 Prozent).
Diese beiden Herkunftsländer machen damit fast die Hälfte aller seit 1950 eingewanderten und im Jahr 2025 noch in Deutschland lebenden Geflüchteten aus, heißt es vom Statistischen Bundesamt.