Russischer Hooligan erneut vor Gericht

Der Prozess gegen jenen Russen, der vergangenes Jahr vor dem Champions-League-Spiel zwischen Austria Wien und Zenit St. Petersburg einen Polizisten mit einem bengalischen Feuer beworfen haben soll, wird am Donnerstag fortgesetzt. Unklar ist, ob es sich überhaupt um den richtigen Angeklagten handelt. Das soll nun geklärt werden.

, wird am Donnerstag fortgesetzt. Unklar ist, ob es sich überhaupt um den richtigen Angeklagten handelt. Das soll nun geklärt werden.

Der 24-Jährige war bereits im März vor Gericht gestanden. Nun sollen weitere Zeugenbefragungen klären, ob der richtige Mann angeklagt wurde. Neben versuchter Körperverletzung wird dem Russen auch Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen, da er sich gegen seine Festnahme intensiv gewehrt haben soll.

Der Angeklagte Die grölenden Männer zündeten Feuerwerkskörper. Als ein Polizeibus anhielt und ein Beamter ausstieg, soll der Angeklagte eine brennende Fackel auf den Polizisten geworfen, ihn aber knapp verfehlt haben.

Bei der ersten Verhandlung im März bestritt der Mann, das bengalische Feuer geworfen zu haben. Der betreffende Polizist sagte als Zeuge, er habe das Gesicht des Mannes nicht gesehen, weil es schon dunkel war. Er habe den Mann aber an seiner markanten roten Haube erkannt.

Im vergangenen Dezember war es bereits vor dem Spiel zu Ausschreitungen russischer Fans am Praterstern gekommen. Dem folgten weitere Attacken im Stadion. Bengalische Feuer und Böller wurden gezündet, Zuschauer im ersten Rang damit beworfen. Eine Gruppe von rund 100 Fans von Zenit St.Petersburg versuchte zudem, in den Sektor der Austria-Fans zu stürmen.

Pyrotechnik sei gezielt auf Austria-Fans und auch auf Beamte geworfen worden, hieß es damals seitens der Polizei. Während des Spiels gab es sieben Festnahmen, 21 Anzeigen wegen Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz und anderen Verwaltungsvorschriften sowie Sachbeschädigungen wurden erstattet. Die erwartete Strafe der UEFA für die Austria blieb aus, Zenit musste allerdings bei seinem nächsten Spiel gegen Dortmund die Tribüne des harten Fankerns schließen. Die Austria gewann das Match übrigens 4:1.

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