Oliver Marach und Alexander Peya verpassten am Samstag im Davis-Cup-Duell mit Russland die vorzeitige Entscheidung. Nach einem Sieg im Doppel liegen die Russen nur mehr 1:2 zurück. Jürgen Melzer und Co. benötigen somit am Sonntag noch einen Sieg.
Österreich machte sich am Samstag gegen Russland selbst das Leben schwer. Oliver Marach und Alexander Peya hatten mit einem 3:0 im fünften Satz schon den Grundstein für eine vorzeitige Entscheidung und den damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale der Davis-Cup-Weltgruppe gelegt.
Der verflixte fünfte Satz
Doch es kam anders, als die Zuschauer in Wiener Neustadt erwarteten. Das ÖTV-Duo unterlag Nikolaj Dawydenko und Michail Juschnij nach 4:45 hart umkämpften Stunden noch mit 6:7(1),7:6(7),5:7,6:3,4:6. Damit fällt die Entscheidung am Sonntag. Österreich benötigt aus den beiden Einzeln am Sonntag den fehlenden dritten Punkt.
Gegen wen Jürgen Melzer am Sonntag um 13.00 Uhr tatsächlich eröffnen wird, wird wohl erst etwa eine Stunde vor Beginn klar sein. Für Österreichs Team geht es um eine historische Chance, nämlich den ersten Viertelfinaleinzug seit 1995. Dort würde die ÖTV-Truppe von 6. bis 8. April auswärts auf Spanien treffen.
Koubek verabschiedet
Im Rahmen der Davis-Cup-Begegnung wurde Stefan Koubek (35) offiziell verabschiedet. Der Kärntner war vor einem Jahr zum Heimspiel gegen Frankreich in Schwechat quasi aus der Tennis-Pension zurückgeholt worden, nach 13 Jahren im ÖTV-Team war auch diese Zeit nach dem 2:3 im Flugzeug-Hangar vorüber. "Ich bin auch sehr stolz, Teil des Teams gewesen zu sein. Ich werde dem Tennis erhalten bleiben", versprach Koubek.
Österreich - Russland 2:1
Oliver Marach/Alexander Peya - Nikolaj Dawydenko/Michail Juschnij
6:7(1),7:6(7),5:7,6:3,4:6