Ryan Giggs: "Scharner? Der von West Ham"

Abgeschottet wie ein Schwerverbrecher: Die außereheliche Affäre von Manchester-Star Ryan Giggs mit Big-Brother-Starlet Imogen Thomas ist das Thema in England. Fix ist: Giggs wird das Champions-League-Finale am Samstag (20.45 Uhr) in London gegen Barcelona bestreiten. Heute traf den Ausnahme-Kicker vor Bekanntwerden der Affäre zum Gespräch über Barcelona, Pilates, Pop-Stars und Scharner.

Was tut Ihnen weh, wenn Sie in der Früh aufstehen?

„Gar nichts. Warum?“

Weil Sie seit 21 Jahren Profi -Kicker sind, 613 Mal das Dress von Manchester überstreiften, 33 Titel holten und heute mit 37  immer noch Weltklasse sind.

„Ich verrate Ihnen ein Geheimnis. Ich mache seit 2001 Yoga, um Verletzungen zu vermeiden. Ich halte mich seit Jahren mit Pilates fit, bin Vegetarier und achte auf meine Ernährung. Ja, ich habe sogar meine Matratze und das Auto gewechselt, um gelenkschonend zu liegen und zu fahren.“

Am Samstag steigt in Wembley das Finale gegen Barcelona. Sie können die Champions League zum dritten Mal gewinnen.  

„Aller guten Dinge sind drei. Mindestens! Wir wollen Revanche für das 0:2 gegen Barca vor zwei Jahren in Rom.“

Ihr Trainer „Sir“ Alex Ferguson gab Ihnen damals die Schuld für die bittere Finalpleite.

„Das Spiel wird was Besonderes für mich. Wir wollen Revanche nehmen.“

Kennen Sie Paul Scharner?

„Er spielt bei West Ham – hinten. Und er bekam von irgendeinem Schiedrichter einmal eine signierte Rote Karte überreicht.“

Er spielt bei West Bromwich. Die Karte bekam er nach dem  EM-Quali-Match gegen Belgien.

„An die zwei WM-Quali-Spiele gegen Österreich kann ich mich erinnern. Stranzl, Ivanschitz, Pogatetz, Aufhauser, Vastic, Dospel –  diese Spieler fallen mir noch ein. Wir verloren beide Spiele, erzielten kein Tor.“

Sie haben die Premier League zwölf Mal gewonnen, wurden heuer zum besten Spieler der Geschichte von Manchester United gewählt. Sind Sie traurig, dass ihr Schaffen als Waliser mit dem Nationalteam begrenzt war.

„Nein. Ich bin Waliser und war immer stolz darauf, für dieses kleine Land zu spielen. Etwas anderes ging mir nie durch den Kopf. Als Österreicher können Sie das sicher nachempfinden.“    

Haben Sie noch Kontakt zu Ihrem Ex-Kollegen David Beckham?

„Ja. Wir trafen uns erst vor Kurzem in Manchester.“

Sie waren noch vor Beckham Anfang der 90er der Pop-Star des englischen Fußballs.

„Stimmt. Solche Typen wird es immer geben. Die Fans interessiert nicht nur der Fußball. Sie wollen wissen, wie du denkst, wie du lebst, welches Auto du fährst. Ich hatte damals sogar eine eigene TV-Show.“

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