ÖFB-Star Marcel Sabitzer hat mit Kritik an der Transferpolitik seines Klubs RB Leipzig für Schlagzeilen gesorgt. Der Offensivspieler fordert mehr Routine.
RB Leipzig hat auch in der aktuellen Transferperiode den Kader stark verjüngt. ÖFB-Teamspieler Hannes Wolf ist 20, Ademola Lookman und Christopher Nkunku sind 21, der Linksverteidiger Luan Candido erst 18. Seit Jahren gilt bei den Sachsen die Richtlinie, nur Spieler unter 24 zu kaufen.
Doch der "junge Weg" der deutschen Bullen-Filiale stößt bei Marcel Sabitzer nicht auf Gegenliebe. Der 25-jährige Offensivspieler vermisst die Erfahrung im Kader.
"Wenn du ganz nach oben willst oder auch einmal einen Pokal gewinnen möchtest, ist es wichtig, den einen oder anderen routinierten Spieler an Bord zu holen", so Sabitzer zum Kicker.
Trotzdem ist der Angreifer überzeugt, dass der deutsche Bundesligist den bisher stärksten Kader hat. "Was die Qualität auf dem Platz betrifft, auf jeden Fall."
Damit sollten auch die hoch gesteckten Erwartungen erreicht werden können. "Unser Ziel muss es sein, jede Saison die Qualifikation für die Champions League zu schaffen." (wem)