Saftige Teuerung trifft Wiens beliebtesten Döner

Ferhat Döner packt höchste Qualität in sein Sauerteigbrot. Im "Heute"-Talk macht der Kebab-Boss jetzt eine klare Ansage zu den Preisen.

Am Montagmittag herrscht am Keplerplatz mit einer 30-Meter-Schlange hungriger Döner-Fans Normalzustand. Inhaber Ferhat Yildirim legt das Kebabmesser kurz beiseite und tritt lächelnd vor sein Lokal.

Im Gespräch mit "Heute" erklärt er, ob die Preise angehoben werden und warum er sogar expandiert (Video oben).

"Schwer für mich"

"Wir sind mit unserem Produkt viel günstiger, als es sein sollte. Der Döner hat leider keinen so guten Ruf, deswegen ist es für mich auch sehr schwer", macht der Top-Gastronom klar. "Wenn man heute zum Beispiel zu einem Steak-Lokal geht, sich 180 Gramm Steak bestellt, wird sich keiner aufregen."

Dabei dreht sich bei ihm alles um die höchste Rindfleischqualität (zu hundert Prozent aus Österreich). Generell sei von Geschäftskosten bis zum Wareneinkauf "alles von A bis Z" teurer geworden.

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Bald keine Schlange mehr?

Trotz der Kostenexplosion investiert Ferhat in den Ausbau des Gourmettempels. Hinter der Baustellenabsperrung im danebenliegenden Geschäftslokal entsteht ein 400 Quadratmeter großer Gastbereich.

Das hat einen guten Grund: "Wir wollen es vermeiden, dass unsere Kunden im Regen oder Schnee stehen." Spätestens im Februar 2023 soll der XXL-Ferhat eröffnen.

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