Salah gibt Ramos keine Schuld an der Verletzung

Die Fußballwelt zürnt Sergio Ramos nach seiner dreckigen Aktion gegenüber Mo Salah. Nur der Ägypter selbst ist nicht wütend auf den "Real-Rambo".

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Nach seinem folgenschweren Zweikampf mit Sergio Ramos im Finale der Champions League plagt sich Ägyptens Superstar Mo Salah mit einer Bänderverletzung an der linken Schulter herum. Jetzt spricht Liverpools Mannschaftsarzt Ruben Pons erstmals über die Schwere und Dauer der Verletzung.

„Wir wussten sofort, dass es etwas Ernsthaftes ist. Ich war am Boden zerstört, versuchte aber Ruhe zu vermitteln", erklärt der Mediziner, der Salah nun für die WM fit machen soll. „Die Verletzung dauert in der Regel drei bis vier Wochen. Wir sind aber guter Dinge, dass wir ihn schneller fit bekommen. Das ist unser großes Ziel."

"Glaube nicht, dass er wütend auf ihn ist"

"Wir werden alles tun, damit er bei der WM spielt", führt Pons weiter aus, ehe er ein interessantes Detail verrät. "Mo hat mir nichts über Ramos erzählt. Ich glaube nicht, dass er wütend auf ihn ist. Es war eine zufällige Handlung."

Absicht oder nicht – Salah läuft jetzt die Zeit davon. Am 15. Juni startet er mit Ägypten in das WM-Abenteuer. 95 Millionen Ägypter zittern um ihren Volkshelden. Pons gibt aber Hoffnung: "Salah ist jetzt aber schon viel optimistischer."

(red.)

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