Der Erfolgslauf von Red Bull Salzburg gegen die Wiener Austria hält an! Die "Bullen" gewannen am Mittwochabend auch das fünfte Spiel am Stück gegen die Veilchen, nützte dabei katastrophale Patzer in der Austria-Hintermannschaft aus. Nun warten die Wiener seit neun Spielen auf einen vollen Erfolg gegen den Meister.
Der Erfolgslauf von hält an! Die "Bullen" gewannen am Mittwochabend auch das fünfte Spiel am Stück gegen die Veilchen, nützte dabei katastrophale Patzer in der Austria-Hintermannschaft aus. Nun warten die Wiener seit neun Spielen auf einen vollen Erfolg gegen den Meister.
Austria-Coach Thorsten Fink wusste mit der Aufstellung gegen den Meister zu überraschen. Denn der Deutsche setzte auf Präsenz im Mittelfeld, stellte mit Holzhauser, Serbest, Grünwald und Prokop auf eine Mittelfeld-Raute um und brachte mit Kayode und Friesenbichler gleich zwei Stürmer. Für die schnellen Flügel Venuto, Pires und Tajouri war kein Platz.
So entwickelte sich Rasenschach im Mittelfeld. Mit einem leichten Chancen-Plus für die Bullen. "Bullen"-Stürmer Dabbur vergab die erste Chance, verzog deutlich. In der 19. Minute kam die Austria zur einzigen echten Chance im ersten Durchgang. Doch die hatte es gleich in sich. Friesenbichler köpfte nach Kayode-Maßflanke, doch Walke rettete mit einem Reflex. Samassekou (33.) und Lazaro (45.) setzten ihre Abschlüsse am langen Eck vorbei.
Salzburger Lehrstunde nach dem Seitenwechsel
Der zweite Durchgang begann gleich mit einem Paukenschlag. Denn Martschinko haute den Ball bei Berishas Stanglpass wuchtig ins eigene Tor (47.). Ein Treffer, den ein Stürmer nicht schöner erzielen könnte - das dritte Bundesliga-Eigentor des Linksverteidigers. Dabbur ließ zwei Topchancen aus (49., 56.), schloss zu harmlos ab. In der 57. Minute scheiterte Berisha an der Stange. Das 2:0 des Meisters legte Konrad Laimer nach Doppelpass mit Lazaro nach (65.).
Doch die Veilchen kamen keine sechs Minuten darauf zurück in die Partie. Eine Holzhauser-Ecke brachte Windbichler Richtung Tor, ehe Kayode aus Abseitsposition den Ball über die Linie drückte - 1:2 (71.). Im Gegenzug sorgte erneut Salzburg für Gefahr, doch Minaminos Abschluss konnte Windbichler auf der Linie abwehren. Doch in der 87. Minute machte der Meister alles klar. Lainer nutzte das katastrophale Abwehrverhalten der Veilchen aus, marschierte in den Strafraum wo Minamino das 3:1 erzielte.
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