2:1 gegen Pachuca

Salzburg-Matchwinner Onisiwo: "Vieles war nicht normal"

Salzburg startete mit einem 2:1-Sieg gegen Pachuca in die Klub-WM. Ein Gewitter sorgte für eine lange Unterbrechung – am Ende jubelten die "Bullen".
Sport Heute
19.06.2025, 10:29
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Traumstart für Salzburg! Die "Bullen" gewannen ihr Auftaktmatch bei der Klub-WM gegen CF Pachuca mit 2:1 – trotz einer rund 100 Minuten langen Unterbrechung. Ein Gewitter hatte über dem mit nur 5.300 Zuschauern spärlich gefüllten TQL-Stadion in Cincinnati gewütet.

Fakt ist: Der österreichische Vizemeister führt Gruppe H nach dem ersten Spieltag an. Die weiteren Gegner sind Al-Hilal (23. Juni, 0 Uhr) und Real Madrid (27. Juni, 3 Uhr).

Für die Treffer beim 2:1-Erfolg über den mexikanischen Vertreter CF Pachuca sorgten Oscar Gloukh (42.) und "Joker" Karim Onisiwo.

Beide waren nach dem "Dreier" erleichtert. "Ich bin sehr glücklich, es ist für alle ein ganz besonderer Moment. Die Chance, weiterzukommen, lebt", jubelte der Israeli. "Die Tore waren unglaublich. Von so was habe ich als kleines Kind immer geträumt und jetzt passiert es wirklich. Wir haben hart dafür gearbeitet, und genauso müssen wir auch weitermachen."

Onisiwo meinte: "Ich bin überglücklich, dass wir das Spiel an uns gezogen haben und als Sieger zurück ins Basecamp fliegen. Die Partie hatte viele Seiten, die so für sich sehr ungewöhnlich waren. Es war heute vieles nicht normal. Dass ich der Mannschaft mit einem Tor helfen konnte, freut mich natürlich extrem, und ich bin froh, nach meinen Verletzungen wieder gut im Rhythmus drinnen zu sein. Jetzt gilt es, gut zu regenerieren vor dem Al-Hilal-Spiel, das wird auf jeden Fall entscheidend."

Ein Erfolgsgarant war auch Keeper Christian Zawieschitzky. Der 18-jährige Österreicher konnte sich bei seinem Debüt mit einigen starken Paraden auszeichnen. "Ich bin glücklich und erleichtert, weil man sich natürlich Gedanken macht – wobei die Vorfreude größer als die Nervosität war. Auch wenn ich ein Tor bekommen habe, bin ich einfach nur überglücklich, wie das Spiel ausgegangen ist."

Der Keeper hat erst beim Frühstück erfahren, dass er zum Einsatz kommt. "Der Trainer hat mich kurz zur Seite genommen, und als ich strahlend zurückkam, wussten die anderen schon alle direkt, worum es geht."

Zufrieden war freilich auch Coach Thomas Letsch: "Wir haben in der ersten Halbzeit fußballerisch gut agiert und viele Torchancen herausgespielt. Aber wir haben auch einiges zugelassen. Trotzdem waren wir einen Tick besser, glaube ich. Das Spiel hätte mit dem Ausgleich auch kippen können. Das war eine heikle Situation, und umso mehr freut es mich, dass wir am Ende ein Tor mehr geschossen haben als der Gegner."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 19.06.2025, 10:35, 19.06.2025, 10:29
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