Sport

Salzburg? Schobesberger: "Katastrophe für die Fans"

Philipp Schobesberger kokettiert mit einem Rapid-Abschied. Deutschland, Spanien, Salzburg oder doch der Verbleib?
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:02

Rapid freut sich über das starke Comeback von Philipp Schobesberger. Nach langer Verletzungspause wirbelt der 23-Jährige wieder für die Hütteldorfer und zeigt starke Leistungen. Im kommenden Sommer läuft aber sein Vertrag aus. Ein Wechsel zeichnet sich ab.

Zuletzt sorgte er in eine Interview für Aufsehen. Er wisse von den Salzburg-Gerüchten, könne sich einen Abschied im Sommer 2018 vorstellen. Im Gespräch mit dem Kurierwurde er nun spezifischer: "Von meinem Stil passen wohl Spanien und Italien besser zu mir als England." In einem Nachsatz sagte er: "Ich traue mir auch zu, etwa in der deutschen Bundesliga zu spielen."

Mit England spricht Schobesberger ein früheres Interesse aus der Championship an. "Damals wäre ich wirklich gerne zu Brentford gewechselt. Jetzt wäre mir eine Top-Liga schon lieber." Der Zweitligist wollte den Angreifer nach dessen Durchbruch bei den Wienern unbedingt haben, konnte sich mit Rapid aber nicht auf eine passende Ablösesumme einigen.

Schobesberger über Red Bull

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Auch das Salzburg-Gerücht war erneut Thema. Ihm sei die Tragweite eines solchen Transfers bewusst: "Ja, weil das für die Fans eine Katastrophe wäre. Eigentlich sollte es mich nicht beeinflussen weil sie ohnehin sauer wären, wenn ich 2018 gehe. Aber ich denke an all das."

Entschieden ist freilich noch nichts - auch der Verbleib in Hütteldorf ist möglich. Rapid bemüht sich um die Vertragsverlängerung. SCR-Fans hoffen wohl, dass es sich bei den jüngsten Aussagen Schobesbergers lediglich um eine Verhandlungstaktik handelt, um sein Gehalt in die Höhe zu treiben.

Schobesberger dankbar



Schobesberger relativierte übrigens eine Aussage, die im letzen Interview für Aufregung sorgte. "Das ist falsch rübergekommen: Ich weiß, dass mir Rapid nicht die ganze Zeit das volle Gehalt zahlen hätte müssen. Auch dafür bin ich sehr dankbar!"

Im Interview mit laola1.at klang das so: "Zu verdanken? Das würde ich jetzt nicht sagen. Zu verdanken habe ich es schon hauptsächlich mir, und der Zusammenarbeit mit den Physios und dem Ärzteteam. Aber ich glaube jetzt nicht, dass ich Rapid in der Schuld stehe oder irgendwas gutzumachen habe."

(Heute Sport)