Red Bull Salzburg nutzt den Ausrutscher von Rapid und baut die Tabellenführung auf drei Punkte aus. Der LASK ist am Sonntag nur ein Punktelieferant - weil sich die Linzer selbst schlagen.
Vor allem Mark Prettenthaler wird diesen Tag so schnell wie möglich aus seiner Erinnerung löschen wollen. Er legt in der ersten Hälfte gleich beide Tore der Salzburger auf. Beim 1:0 (9.) köpfelt er den Ball direkt vor die Füße von Roman Wallner. Beim 2:0 (25.) wird aus einem Ausputzer die Idealvorlage für einen Super-Volley von Dusan Svento.
Rückfall in alte Zeiten
Damit ist der LASK schon nach 45 Minuten geschlagen. Obwohl die Statistik für die Linzer spricht! Mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz - aber defensiv ein schwerer Rückfall in alte Zeiten. Und vorne bringt Mayrleb - der nach seiner Sperre wieder statt Skuletic spielen darf - die besten Chancen nicht ins Tor. Vier Top-Chancen lässt der sonst so treffsichere Oldie aus!
Dusan Doppelpack
Kein Wunder, dass sich die abgeklärten Salzburger dann einen Jux mit den Linzern machen. Zumal der LASK in der zweiten Hälfte wieder völlig zerfällt. Svento setzt mit dem 3:0 (54.) noch einen drauf - dann werden die "Bullen" zu lässig, lassen einige Chancen auf ein Schützenfest leichtfertig aus.
Janko sauer, Wallner froh
Einziger Aufreger in der Schlussphase: Marc Janko, diesmal ohne Torerfolg, verschwindet nach seiner Auswechslung wort- und grußlos in der Kabine. Dafür darf sich Roman Wallner von den Salzburg-Fans alleine feiern lassen. Er ist ja erst im Winter vom LASK in die Mozartstadt gewechselt und erzielt ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub den ersten Treffer im "Bullen"-Trikot.
Red Bull Salzburg - LASK Linz Endstand 3:0 (2:0)
Stadion Wals-Siezenheim, 11.800, SR Harkam.
Tore: Wallner (9.), Svento (25., 54.)
Gelbe Karten: Nelisse bzw. Panis, Majabvi
sportnet.at/red