Regenflut legt Stadt lahm

Salzburger Obusse gehen im Wasser unter

Heftige Gewitter haben in Salzburg für Chaos gesorgt. Rund die Hälfte aller unterwegs befindlichen Obusse wurden durch Wassereintritt beschädigt.
Newsdesk Heute
03.08.2026, 10:17
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Das Gewitter sorgte in der Landeshauptstadt für insgesamt rund 80 Feuerwehreinsätze. Einsatzkräfte mussten umgestürzte Bäume beseitigen und zahlreiche überflutete Keller auspumpen. Auch mehrere Unterführungen standen unter Wasser, darunter das Nelböck-Viadukt beim Salzburger Hauptbahnhof. Dort musste zudem ein Baugerüst gesichert werden, das umzustürzen drohte.

Besonders betroffen waren die Stadtteile Parsch und Elisabethvorstadt. Die Berufsfeuerwehr arbeitete gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Liefering, Gnigl und dem Löschzug Bruderhof die ganze Nacht hindurch die Schäden ab.

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Elektrik fiel plötzlich aus

Besonders hart traf das Unwetter die Salzburg Linien. Von den rund 60 Obussen, die am Sonntagabend im Einsatz waren, wurden etwa 30 Fahrzeuge durch eindringendes Wasser beschädigt.

Bei vielen Obussen versagte die Elektrik, weshalb sie nicht mehr weiterfahren konnten. Die beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Alte Obusse springen ein

Trotz der massiven Ausfälle soll der öffentliche Verkehr am Montag weiterlaufen. Dafür setzen die Salzburg Linien ältere Ersatz-Obusse ein, bis die beschädigten Fahrzeuge wieder einsatzbereit sind. Wie hoch der entstandene Schaden ist und wann alle Obusse wieder fahren können, war zunächst noch unklar.

Auch Einsätze auf den Seen

Nicht nur in der Stadt sorgte das Unwetter für gefährliche Situationen. Am Wallersee wurde nach einem plötzlichen Windumschwung ein Bootsfahrer vermisst. Feuerwehr und Wasserrettung konnten den Mann kurze Zeit später unverletzt finden.

Am Mondsee geriet außerdem ein Segelboot wegen des Sturms in Not. Die Wasserrettung schleppte das manövrierunfähige Boot ab, verletzt wurde niemand.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.08.2026, 10:17