Mit einem 1:0-Sieg bei Villareal gelang es Red Bull Salzburg als einziges Team Europas, alle sechs Gruppenspiele zu gewinnen. Heute um 13 Uhr wird der Gegner der Mozartstädter für das Sechzehntelfinale ausgelost.
Salzburg, ohne Goalgetter Marc Janko, trat im spärlich besetzten Estadio El Madrigal gegen Villarreal von Beginn an mit breiter Brust auf. Fünf Siege in fünf Europa-League-Partien brachten Selbstvertrauen. Das merkte man gleich in den ersten Aktionen.
Svento netzte früh zur Führung
Mit dem ersten gefährlichen Angriff stand es 1:0 für die Roten Bullen. Dusan Svento ließ Villarreal-Keeper Oliva mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance (7.). Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Salzburger zunächst das Spiel in der ersten Halbzeit. Ein weiterer Treffer wollte dem österreichischen Meister aber nicht gelingen.
Nach dem Wiederanpfiff geriet Salzburg zunehmens unter Druck. Die Spanier verlagerten das Spiel geschickt in die gegnerische Hälfte. Doch der Abwehrriegel der Bullen hielt den Dauerangriffen statt, Salzburg brachte das 1:0 über die Zeit.
Folgt der FC Liverpool?
Damit ist Salzburg das beste Team der Europa League. Keiner anderen Mannschaft war es wie den Bullen gelungen, alle sechs Begegnungen in der Gruppenphase zu gewinnen. "Jetzt will ich die Europa League gewinnen", meinte Salzburg-Goalie Gustafsson nach dem Spiel.
Ob Salzburg seine "Perfect Season" auch im Februar fortsetzen kann, darüber wird vielleicht die heutige Auslosung in Nyon Aufschluss geben können (ab 13 Uhr auf Sky). Die Salzburger könnten unter anderem den FC Liverpool zugelost bekommen.
Villarreal CF - Red Bull Salzburg 0:1 (0:1)
El Madrigal, 7.000, SR Vladimir Hrinak (SVK)
Tor: 0:1 (7.) Svento
Villarreal: Oliva - Lopez, Gonzalo (46. Capdevila), Kiko (61. Matilla), Marcano - Pereira (72. Rossi), Soriano, Eguren, Escudero - Nilmar, Llorente
Salzburg: Gustafsson - Schwegler, Sekagya, Afolabi, Ulmer - Augustinussen, Opdam - Leitgeb (86. Jezek), Cziommer (81. Vladavic), Svento - Nelisse (64. Rakic)
Gelbe Karten: Gonzalo, Pereira bzw. Schwegler, Cziommer
sportnet.at/MM