Sport

Sauber lässt im 1. Training kein Auto auf die Strecke

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:05

Nächste Runde im kuriosen Rechtstreit zwischen dem Sauber-Rennstall und Giedo van der Garde. Im 1. Training für den Grand Prix von Australien in Melbourne blieben beide Boliden in der Garage. Dort wurde auch der Niederländer bei einer Sitzprobe gesehen.

Nächste Runde im kuriosen Rechtstreit zwischen dem für den Grand Prix von Australien in Melbourne blieben beide Boliden in der Garage. Dort wurde auch der Niederländer bei einer Sitzprobe gesehen.

noch zwei weitere Piloten unter Vertrag hat.

Fahren durfte schlussendlich niemand, ein offizielles Statement dazu gab es nicht. Sowohl Ericsson als auch Nasr warteten mehr als eine Stunde in ihren Boliden, um endlich trainieren zu dürfen, ehe sie frustriert aus den Cockpits stiegen. Es wirkte ein wenig wie eine Besetzungsaktion, beide Piloten versuchten das Recht auf ihr Cockpit durchzusetzen. Dies hatte auch den Hintergrund, dass sich Van der Garde im Fahrerlager befand.

Van der Garde saß im Sauber

Der Niederländer erschien einige Stunden vor dem Training in Privatkleidung bei der Sauber-Box. Dort wurde er in einen Overall von Ericsson gesteckt und durfte eine Sitzprobe durchführen. Danach verließ der 29-Jährige wieder die Garage, da er von der FIA noch nicht die nötige Superlizenz ausgestellt bekam und somit nicht am Training teilnehmen darf. Angeblich scheiterte die Ausstellung des Formel-1-Führerscheins an einer Unterschrift des Sauber-Rennstalls.


— Late Brakers (@LateBrakers)

Ob sich Sauber hier korrekt verhalten hat, wird ein Gericht entscheiden. Am Freitag wird der Prozess gegen den Rennstall fortgesetzt. Der Anwalt von Van der Garde will beweisen, dass Sauber dein Einsatz seines Mandaten absichtlich verhindere. Im schlimmsten Falle würde das Team unter Zwangsverhaltung gestellt und Teamchefin Monisha Kaltenborn ins Gefängnis gesteckt. Doch wie zu hören ist, versuchen sich beide Streitparteien nun doch außergerichtlich zu einigen.

Im zweiten Training ließ Sauber Ericsson und Nasr gleich zu Beginn der Session auf die Strecke.

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