Medaillentraum geplatzt! Kathrin Unterwurzacher musste sich bei den Olympischen Spielen in Rio mit Rang sieben im Judo (Klasse bis 63 kg) begnügen. Zwei knappe Niederlagen kosteten der Tirolerin Edelmetall beim Debüt.
Medaillentraum geplatzt! mit Rang sieben im Judo begnügen. Zwei knappe Niederlagen kosteten der Tirolerin Edelmetall beim Debüt.
Für die 24-jährige Olympia-Debütantin begannen die Sommerspiele mit einem Sieg. Dank einer Waza-ari-Wertung setzte sich die Nummer sechs der Welt zum Auftakt gegen Estefania Garcia (Ecu) durch.
Im Viertelfinale wartete mit der Japanerin Miku Tashiro die aktuell zweitbeste Judo-Kämpferin in der Klasse bis 63 Kilogramm. Unterwurzacher hielt stark dagegen, musste sich aber denkbar knapp mit einer Yuko-Wertung geschlagen geben.
Yuko-Wertung entscheidet
Damit musste die Innsbruckerin in die Hoffnungsrunde. Dort wartete mit Anicka van Emden (Nl) eine Angstgegnerin. Warum, zeigte sich wenig später: Die Holländerin kämpfte taktisch klug – und bezwang Unterwurzacher ebenfalls mit einer einzigen, frühen Yuko-Wertung.
Österreichs rot-weiß-rote Judo-Hoffnung beendete ihre ersten Spiele auf dem siebenten Rang. "Eigentlich gut, aber man ärgert sich schon sehr. Ich war fit, bin momentan einfach enttäuscht", gestand Unterwurzacher.