Das Unmögliche ist nicht wahr geworden: Österreich unterliegt nach einer sensationellen Aufholjagd im Tennis-Länderkampf Frankreich mit 2:3. Im entscheidenden Einzel unterliegt Youngster Martin Fischer nach hartem Kampf mit 6:2, 6:7 (4/7), 3:6, 3:6.
Österreich stand knapp davor, erstmals in 107 Jahren Daviscup ein 0:2 umzudrehen. Im Viertelfinale hätte Deutschland gewartet. Das Traum-Duell steigt nicht!
Alles war angerichtet für die große schaffte mit einer heroischen Leistung einen Fünf-Satz-Sieg über Gilles Simon und ermöglichte so eine Entscheidungsmatch zwischen Fischer und Jeremy Chardy. In diesem hatte der 24-jährige Österreicher jedoch das Nachsehen.
Dabei hat der Vorarlberger zu Beginn der Partie das Momentum auf seiner Seite. Der Franzose beginnt nervös, begeht viele Fehler und gibt rasch den ersten Satz 2:6 ab. Danach übernimmt allerdings die Nummer 55 der Welt die Kontrolle über das Spiel und gewinnt die folgenden drei Sätze 7:6, 6:3, 6:3.
Obwohl Melzer das bisher beste Match in einem Länderkampf zeigte. „Das ist mein größter Sieg für Österreich“, stellte er klar, nachdem er Simon im fünften Satz vorgeführt hatte.
Der ÖTV verpasst damit erneut den Einzug in das Viertelfinale des Davis Cups und muss nun in die Relegation.
Davis Cup: Österreich vs. Frankreich 2:3
Freitag:
Jürgen Melzer - Jeremy Chardy 5:7,4:6,5:7
Stefan Koubek - Gilles Simon 0:6,2:6,3:6
Samstag:
Melzer/Oliver Marach - Michel Llodra/Julien Benneteau 6:4,3:6,6:3,6:4
Sonntag:
Jürgen Melzer - Gilles Simon 7:6(7),3:6,1:6,6:4,6:0
Martin Fischer - Jeremy Chardy 6:2,6:7 (4/7),3:6,3:6