Bald keine Hilfe mehr?

"Schaffen es nicht mehr": Tierrettern geht das Geld aus

Die Einsätze werden immer mehr, die Spenden immer weniger: Ein Verein schlägt jetzt Alarm. Schon bald könnte der erste Notruf abgelehnt werden.
Oberösterreich Heute
11.09.2026, 03:00
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"Wir schaffen es nicht mehr!" Mit diesen drastischen Worten wenden sich die SOS Tierhelfer Linz auf Facebook an ihre Unterstützer. Die Situation sei inzwischen so ernst, dass der Verein die zahlreichen Einsätze finanziell nicht mehr alleine stemmen könne.

"Spenden brechen komplett weg"

"Die Einsätze explodieren, doch die Spenden brechen komplett weg", berichten die Tierretter. Die Schere gehe mittlerweile so weit auseinander, "dass uns die Luft ausgeht". Tierarztkosten, Ausrüstung und Transporte würden immer mehr Geld verschlingen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Nun droht eine Entscheidung, die für die Helfer bisher unvorstellbar war: "Wenn jetzt kein Wunder geschieht, müssen wir bald den ersten Notruf ablehnen." Ein verletztes Tier seinem Schicksal zu überlassen, sei für den Verein kaum auszuhalten – könnte aber schon bald "bittere Realität" werden.

Auch die "Heute"-Redaktion war erst im Juli auf die Tierretter angewiesen: Ein junger Falke saß verletzt im Innenhof und konnte nicht mehr abheben. Retterin Selina rückte rasch an, fing den Vogel vorsichtig ein und brachte ihn zur Greifvogelstation nach Ebelsberg.

"Brauchen euch mehr denn je!"

Mit einem emotionalen Appell bitten die Tierhelfer deshalb um Unterstützung: "Wir brauchen euch jetzt mehr denn je!" Jeder einzelne Euro helfe dabei, den nächsten Rettungseinsatz oder dringend notwendige Tierarztbehandlungen zu finanzieren.

Hier kannst du helfen

Spendenkonto: SOS Tierhelfer Linz

IBAN: AT70 1500 0007 1176 1668

BIC: OBKLAT2L

Gegenüber "Heute" erklärten die Tierhelfer, dass der Aufruf schon Früchte getragen habe. Erste Spenden seien schon eingegangen. Besonders wichtig seien aber regelmäßige Beiträge. "Bereits fünf Euro im Monat schenken uns das Überleben", heißt es in dem Hilferuf. Gleichzeitig bittet der Verein darum, den Facebook-Beitrag zu teilen und "auf jeden Bildschirm in Linz und Umgebung" zu bringen.

red,11.09.2026, 03:00