Paul Scharner hat endlich einen neuen Verein gefunden. Der ÖFB-Teamspieler unterschrieb beim englischen Erstligisten West Bromwich einen Mega-Vertrag.
Paul Scharner war bei mehreren Klubs in der Premier League im Gespräch, hatte unter anderem ein unterschriftsfertiges Angebot von Europa-League-Finalist Fulham. Doch der selbsternannte "Gepard" lehnte das Angebot ab und kam kurz vor dem Ende der Transferzeit doch noch zu einem Spitzen-Deal.
Dieser dürfte sich aber hauptsächlich aus finanzieller Sicht für den ehemaligen Wigan-Spieler auszahlen. Denn West Bromwich ist eben erst in die Premier League aufgestiegen und wird sich nur schwer dort halten können. Gleich in der ersten Runde setzte es ein 0:6 bei Chelsea.
Scharner will nicht mehr Innenverteidiger sein
Aber vielleicht gelingt es ja Neuzugang Scharner die löchrige Abwehr abzudichten. Der Niederösterreicher wird allerdings nicht auf seiner gewohnten Position in der Innenverteidigung eingesetzt werden, sondern im defensiven Mittelfeld als Abräumer spielen. Das war für ihn bei den Vertragsverhandlungen ein wichtiges Kriterium, denn er hatte sich mit speziellen Trainings darauf vorbereitet.
Dass Scharner vielleicht etwas zu lange gepokert hat und West Bromwich nicht unbedingt sein Wunschziel war, zeigt sein Vertrag. Dieser läuft über zwei Jahre, mit Option auf ein Jahr Verlängerung. Sollte aber einer von sieben im Vertrag erwähnten Klubs Scharner verpflichten wollen, darf er ablösefrei wechseln.
Mindestens zwei Millionen Euro pro Jahr
Übrigens verdient der ehemalige Austria-Spieler nun 20 Prozent mehr als bei Wigan und ist damit neben Marko Arnautovic, Marc Janko und Martin Stranzl der einzige ÖFB-Legionär, der mindestens zwei Millionen Euro im Jahr (brutto) abcasht.