Am 17. Juli startet in Rom (It) die Schwimm-Weltmeisterschaft - mit dem heimischen Rekord-Aufgebot von 22 Athleten. Die Luft an der Spitze ist dünn, dennoch rechnet OSV-Präsident Paul Schauer mit der einen oder anderen Medaille. Im Heute-Interview nennt er seine Favoriten und erklärt, warum man Markus Rogan nicht abschreiben darf.
Mit tollen Leistungen in der Vergangenheit haben sich Österreichs Schwimmer die Latte selbst hoch gelegt. Wie viele Medaillen sind in Rom möglich?
Ich wäre schon mit zwei zufrieden. Aber: Man darf die Leistungen nicht nur an Medaillen messen, schon eine Finalplatzierung ist ausgezeichnet.
Neo-Banker Markus Rogan hat seine Prioritäten verändert. Was ist von ihm zu erwarten?
Markus darf man nie abschreiben. Er kann sich vor Großereignissen extrem pushen. Ich traue ihm viel zu.
Mit Dinko Jukic hat Österreich schon den nächsten Schwimm-Superstar. Kann sich der 20-Jährige noch steigern?
Ja, eine weitere Leistungsexplosion ist jederzeit möglich. Genau wie seine Schwester Mirna hat auch er noch jede Menge Potenzial nach oben.
Die Staffel wird er bei der WM in Rom aber auslassen
Leider, aber ich verstehe seine Entscheidung. Die Belastung wäre für ihn zu groß.
Die Neopren-Anzüge: gut oder schlecht?
Nur so viel: Ich glaube nicht, dass die Schwimmer auf Dauer mit Tauchanzügen an den Start gehen wollen.
Klaus Pfeiffer