Aussagen von Staatssekretär Sepp Schellhorn (Neos) über Sport-Dachverbände sorgen jetzt für große Aufregung.
"Der Herr Staatssekretär ist offenbar völlig unwissend in Sachen Sport!", so SPÖ-Sportsprecher, ASKÖ NÖ-Präsident und Landtagsabgeordneter Rainer Spenger zu den gestrigen Aussagen von Sepp Schellhorn (Neos) in der ORF-Sendung "Das Gespräch" zum Thema "Fördern oder streichen: Was soll der Staat noch zahlen?"
Und weiter: "Ich kann mich nur wundern bzw. den Kopf schütteln. Der Kollege Schellhorn verlangt ernsthaft, man soll die Sport-Dachverbände UNION, ASKÖ und ASVÖ einsparen, um den Nachwuchssport besser zu unterstützen. Geht’s noch, Herr Staatssekretär?"
Spenger habe "den schrecklichen Verdacht, dass Schellhorn keine Ahnung davon habe, was dort Tag für Tag von tausenden Ehrenamtlichen geleistet wird – für den Breitensport, für die Jugendarbeit, für die Integration, für die Gesundheitsvorsorge und für den sozialen Zusammenhalt. Gleichzeitig empfiehlt er dem Neos-Politiker, sich dringend und ernsthaft mit den derzeitigen Strukturen auseinanderzusetzen und mit den Verantwortlichen zu sprechen, bevor er solche Ideen propagiere", heißt es in einer Aussendung.
Rainer Spenger abschließend: "Für Deregulierung zuständig zu sein, setzt voraus, sich auszukennen. Nachhilfestunden bieten wir seitens der ASKÖ sehr gerne an."