Schenkt Koller zum Jubiläum einen Sieg!

Bild: GEPA pictures/ Felix Roittner

Marcel Koller hat vor einem Jahr sein erstes Spiel als ÖFB-Teamchef bestritten. Am Mittwoch (20:30 Uhr) in Linz könnte ihm das ÖFB-Team mit einem guten Ergebnis gegen die Elfenbeinküste ein Geschenk machen. "Heute.at" tickert das Spiel live!

Das Länderspiel gegen die Elfenbeinküste ist ein besonderes Spiel und das gleich in dreifacher Hinsicht. und einen Tag vor dem Teamchef-Jubiläum von Marcel Koller.





Am Donnerstag ist es ein Jahr her, dass der Schweizer erstmals in einem Testspiel in der Ukraine (1:2) auf der Trainerbank saß. Seitdem hat er laut Leo Windtner, der ihm ein gutes Zeugnis ausstellt, "wie eine Schweizer Präzisionsuhr" gearbeitet.



Windtner: Seine Art kommt gut an

In der WM-Qualifikation liegt das Team nach drei Spielen mit vier Punkten zwar nur auf Rang vier. Der Schweizer hat der Mannschaft aber nicht nur eine neue spielerische Identität gegeben, sondern laut ÖFB-Präsident Leo Windtner auch sein eigenes Ansehen gesteigert. "Er hat Fleiß, da wird nichts dem Zufall überlassen." Auch das Auftreten des 52-Jährigen lasse ihn nicht daran zweifeln, im Oktober 2011 die richtige Entscheidung getroffen zu haben. "Seine Art kommt gut an", sagte der ÖFB-Boss. "Bei Spielern, bei den Medien und auch in der Öffentlichkeit."



Kollers Vertrag läuft vorerst bis Ende der WM-Quali kommenden Herbst. Ein konkretes Erfolgsziel wollte Windtner nicht nennen. "Jetzt große, plakative Ziele auszugeben, das bringt nichts", meinte der Verbandschef. "Wir wollen mit der Leistung weiterkommen. Ein Stück nach vorne haben wir es bereits geschafft. Die Entwicklung der Mannschaft ist das Wesentlichste." Und dafür sei Koller der richtige Mann.
Windtner: "System hat eine Handschrift"

Und dann wäre da noch die Spielphilosophie. "Das System hat eine Handschrift", betonte Windtner. "Man erkennt einen Stil, den wir uns angeeignet haben", ergänzte Neo-Kapitän Christian Fuchs. Er ist offensiv couragiert, mit einem im ÖFB-Team davor lange nicht gesehenen, organisierten Angriffspressing. An seinem 4-2-3-1-System hält Koller fest.



"Wir sind nur so weit, wie man nach einem Jahr sein kann", stieg Koller auf die Euphoriebremse. "Das Grundkonzept steht, die schwierigste Arbeit kommt aber dann, wenn es ins Detail geht. Für uns ist es wichtig, unseren Stil weiterzuentwickeln."



Koller: "Raunzen ist jetzt weg"

"Wenn mich etwas gestört hat, als ich hierhergekommen bin, dann war es das Raunzen", sagte der Schweizer. "Das Wort habe ich vorher nicht gekannt, aber dieses Raunzen ist jetzt weg." Der Teamchef sieht das Jahr "sehr positiv". "Der Weg ist aber noch lange nicht abgeschlossen", erinnerte Koller. "Wir haben noch nichts erreicht." Schon gar keine Endrunde.

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