Schiedsrichter-Boss gesteht Fehler bei Video-Check ein

Der VAR sorgt für viel Gesprächsstoff.
Der VAR sorgt für viel Gesprächsstoff.GEPA
Auch in der vierten Liga-Runde sorgte der Video-Schiedsrichter für rauchende Köpfe. Referee-Boss Robert Sedlacek bestätigte nun eine Fehlentscheidung.

Der Video-Schiedsrichter sorgt in Österreich weiter für heftige Diskussionen. Keine Runde vergeht ohne strittige Situation. Einige Trainer schlagen Alarm. "Die Regeln sind wohl noch unausgegoren. Da müssen die Verantwortlichen noch sehr viel arbeiten", sagt etwa Rapid-Coach Didi Kühbauer. LASK-Betreuer Domink Thalhammer meinte nach einer Fehlentscheidung süffisant: "Wann wird der VAR eingeführt?"

Schiedsrichter-Boss Robert Sedlacek erklärte auf "Heute"-Nachfrage: "Ich kann den Ärger manches Mal nachvollziehen, bei einigen wenigen Situationen war die Erwartungshaltung wohl eine andere. Der VAR ist leider keine Wundertüte. Oft gibt es nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern auch Grauzonen, die bleiben."

Sedlacek ist sich aber auch nicht zu schade, Fehler einzugestehen. Etwa bei der Partie WAC gegen die WSG Tirol in Runde vier. Wattens-Verteidigers Maxime Awoudja klärte einen Ball auf der Torlinie mit dem Arm. Der Video-Referee checkte die Szene – und gab überraschend keinen Strafstoß. "Die eingehende Analyse hat ergeben, dass es sich in dieser Szene um ein strafbares Handspiel gehandelt hat", sagt Sedlacek auf var-oesterreich.at. "Der VAR macht den Fußball nachweislich gerechter, es wird aber weiter zu Fehleinschätzungen kommen. Das ist menschlich. Wir arbeiten alle gemeinsam daran, uns immer weiter zu verbessern."

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