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Schild gewinnt Slalom in Flachau

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:39

Marlies Schild beweist auch im Slalom in Flachau ihre Topform. Sie gewinnt mit 46 Hundertstel Vorsprung vor der Deutschen Maria Höfl-Riesch und Tina Maze (+0.82). Kathrin Zettel fährt auf den vierten Platz. Michaela Kirchgasser schafft den 6. Platz, Carmen Thalmann wird 12.

Marlies Schild beweist auch im Slalom in Flachau ihre Topform. Sie gewinnt mit 46 Hundertstel Vorsprung vor der Deutschen Maria Höfl-Riesch und Tina Maze (+0.82). Kathrin Zettel fährt auf den vierten Platz. Michaela Kirchgasser schafft den sechsten Platz, Carmen Thalmann wird 12.

Im zweiten Durchgang wurde der Kurs schneller gesetzt. Trotz starker Konkurrenz und nur einem Ausfall kann Marlies Schild als Beste das Rennen beenden.

Vier Siege fehlen auf ewige Beste Vreni Schneider

Marlies Schild arbeitet sich in der ewigen Bestenliste vor. Auf Rekordfahrerin Vreni Schneider fehlen ihr nur noch vier Siege. Der Sieg bedeutet der Gewinnerin im Heimrennen besonders viel. Das Training, in dem sie sich vor allem an ihrer Stabilität arbeitete, zahlte sich aus.

Auch Zweitplatzierte Maria Höfl-Riesch ist stolz auf sich. Sie glaubt, dass sie ihren zweiten Platz der guten Leistung im Schlussabschnitt zu verdanken hat, der ihr besonders liegt.

Zettel "ärgert" sich

Die Viertplatzierte Kathrin Zettel ist knapp am Stockerl vorbeigefahren. "Natürlich ärgert es mich", meint Zettel, hofft aber auf eine bessere Leistung in der Zukunft.

Doppelführung im Slalom-Weltcup

Der Slalom-Weltcup ist fest in österreichischer Hand. Marlies Schild erreichte das Punkte-Maximum. Mit 300 Punkten ist sie unangefochten die Beste. Kathrin Zettel liegt auf dem zweiten Rang. Sie kann momentan für sich 155 Punkte verbuchen. Die Zweite aus Flachau, die Deutsche Höfl-Riesch hat 160 Punkte Rückstand auf Schild.

Die beiden Durchgänge im Ticker zum Nachlesen - bitte umblättern

Der 2. Durchgang zum Nachlesen:

19:19: Jetzt kommt Marlies Schild. Die Gewinnerin des ersten Durchgangs hat schon bei der ersten Zwischenzeit 7 Zehntel Vorsprung. 46 Hundertstel Vorsprung! Marlies Schild gewinnt den dritten Slalom in Folge.

19:17: Tina Maze startet mit 24 Hundertstel Vorsprung aus dem 1. Durchgang. Den Vorsprung kann sie aber nicht halten. Bei der ersten Zwischenzeit ist er schon dahingeschmolzen. Die Slowenin beendet den Lauf mit 36 Hundertstel Rückstand.

19:15: Maria Höfl-Riesch hat schon im Jänner in Flachau gewonnen. Auch beim zweiten Durchgang glänzt sie mit 84 Hundertstel Vorsprung - da muss sogar Marlies Schild zittern.

19:13: Kathrin Zettel schafft es kanpp als 1. durchs Ziel - 13 Hundertstel vor Noens als erste über die Ziellinie.

19:12: Tanja Poutiainen scheidet überraschend aus.

19.10: Manuela Moelgg fährt nur auf den 6. Platz.

19:08: Nastasia Noens geht als nächste an den Start. Sie setzt die Innenschi stark ein und hat sich nach ihrer Schulterverletzung gut erholt. 46 Hundertstel Vorsprung - neue Bestzeit. Kirchgasser ist entthront.

19:07: F. Hansdotter hatte bis jetzt nicht viel Glück. Auch in diesem Lauf verliert sie im Mittelteil fast eine halbe Sekunde. Die Schwedin fährt auf Rang 7 mit 64 Hundertstel Rückstand.

Führend nach wie vor Michaela Kirchgasser, Carmen Thalmann konnte ihre Platzierung ebenfalls verbessern. Sie ist inzwischen 6.

19:04: T. Borssen - Die Schwedin kommt ganz knapp mit 9 Hundertstel Rückstand ins Ziel.

19:02: Lindsey Vonn beginnt mit großem Vorsprung, macht allerdings einen Fehler, der ihr 10 Tore lang nachhängt. Mit 12 Hundertstel Rückstand kommt sie ins Ziel.

19.00: Marie-Michele Gagnon sitzt etwas weit hinten. Schon nach der ersten Zwischenzeit wird klar, dass sie Kirchgasser nicht gefährlich werden wird. Mit 27 Hundertstel Rückstand fährt sie auf den zweiten Platz.

18:59: Michi Kirchgasser schafft 0.52 Sekunden Vorsprung - fast eine Sekunde schneller als die bisherige Erste.

18:57: Erin Mielzynski punktet durch ihre Spritzigkeit. Die Kanadierin kommt als Dritte ins Ziel.

18:55: Maria Pietilae-Hollner konnte schon oben ihren Vorsprung verdoppeln. Dann bleibt sie hängen, die Stange schlägt ihr auf den Schi. Die Schwedin kann den Kurs mit 28 Hundertstel Rückstand beenden.

18:54: Die 20-jährige L. Sejersted verliert unten zu viel Zeit. Sie holt ihre ersten Weltcuppunkte im Slalom.

18:51: Mit Niki Hosp fährt gleich die zweite Österreicherin nach Thalmann - und scheidet leider aus. Sie beendet den Heim-Parcours, wird aber nicht gewertet.

18:49: Carmen Thalmann mit der Startnummer 17 ist eine Österreicherin, die uns den Sieg holen könnte. Der aufrechte Oberkörper wird gelobt. Im Mittelteil gibt sie Gas - und kommt um 5 Hundertstel zu langsam als Zweite ins Ziel.

18:47: Christina Geiger 0,26 Vorsprung! Momentan Doppelführung für die Deutschen

18:46: S. Aubert führt nur auf Platz 5. Auch die Französin wird den Top 3 nicht gefährlich.

18:44: T. Barioz hat oben nur drei Hundertstel Rückstand. Es wird spannend. Im Mittelteil verliert sie aber viel zu viel Zeit. 1.24 Rückstand - nur Rang sieben für die Läuferin.

18:43: Emelie Wikstroem büßt schon oben vier Zehntel ein. Den Rückstand kann sie teilweise aufholen, liegt bis zum Ende aber wieder 64 Hundertstel zurück

18:42: A. Swenn-Larsson schaffte es auch nicht. Sie fährt auf Rang 3.

18:40: A. Barthet aus Frankreich schafft es knapp nicht. Sie liegt 0.21 Sekunden zurück. Duerr weiter vorn.

18:38: Tessa Worley sitzt tief unten, trotzdem bringt der extrem kraftraubende Stil nicht den erhofften Erfolg. Fast eineinhalb Sekunden Rückstand.

18:37: Nicole Gius aus Italien ist zu gerade. Das kostet wertvolle Zeit. 1.14 Rückstand auf die Beste.

18:35: Nächste Fahrererin ist L. Duerr. Die Deutsche schafft eine super Zwischenzeit und kommt mit 1.06 Vorsprung ins Ziel.

18:34: A. Fenninger bleibt kurz hängen. Fast 5 Zehntel Rückstand, es geht sich nicht aus, dass sie die Führung übernimmt.

18:33: F. Brignone aus Italien schafft den Kurs mit sieben Zehntel Rückstand.

18:31: Eva-Maria Brehm fährt als erste Österreicherin den Kurs im 2. Durchgang. Sie hatte 8 Hundertstel Vorspurng. 1:55.79 - am Ende betrug der Rückstand 0,5 Sekunden.

18:30: Es geht los. D. Feierabend aus der Schweiz startet als Erste. 1:17.86 später ist sie unten.

18:25 :  Die Lichtverhältnisse sind hervorragend, obwohl es zu schneien begonnen hat.

18:15: Die Strecke wurde schwieriger gesetzt. Der Kurs ist "runder". Das könnte für Marlies Schild ein Vorteil sein.

Marlies Schild zeigte im ersten Durchgang des Flachau-Slaloms einen guten Lauf. Sie selbst war mit ihrer Fahrt zwar "sehr zufrieden", ortete aber auch Schwächen. Sie glaube, am Ende des Rennens ein wenig Zeit liegen gelassen zu haben. Deswegen ist der Abstand zu den Konkurrentinnen für Schild-Verhältnisse etwas geringer als sonst.

Tina Maze, die als Zweitplatzierte 0,29 Sekunden Rückstand auf Schild hat, glaubt aber an ihre Chance: "Ich denke, dass noch alles möglich ist", so die Slowenin. Neben ihr lauert auch Marie Höfl-Riesch darauf, die Österreicherin noch abzufangen. Zweitbeste ÖSV-Athletin ist Kathrin Zettel, die mit 1,06 Sekunden Rückstand Vierte ist.

Der 1. Durchgang zum Nachlesen:

16:48: Das war's vorerst aus Flachau. Im zweiten Durchgang ab 18:30 Uhr sind Sie mit Heute.at wieder live dabei. 

16:35: Eva-Maria Brem mit 3,03 Sekunden Rückstand im Ziel.

16:28: Jetzt häufen sich die Ausfälle. Auch Chiara Costazza aus Italien kommt nicht ins Ziel.

16:26: Alexandra Daum, die nächste Österreicherin. Sie rutscht aber aus und ist ausgeschieden.

16:24: Gute Fahrt von Carmen Thalmann, sie hat 2,34 Sekunden Rückstand.

16:22: Erin Mielzynski fährt vorne rein. 2,17 Sekunden Rückstanden bedeuten Platz 13.

16:21: Jetzt Anna Fenninger! Sie hat im Ziel 2,89 Sekunden Rückstand. Lara Gut ergeht es weniger gut - sie stolpert sich mit 5,16 Sekunden Rückstand ins Ziel.

16:16: Die ersten 30 Läuferinnen sind im Ziel.

16:11: Und der nächste Ausfall. Diesmal trifft's Marina Nigg aus Liechtenstein.

16:07: Jetzt die Schwester der Führenden - doch Bernadette Schild hat satte 3,30 Sekunden Rückstand.

16:05: Die derzeitigen Top-3 sind...

1. Marlies Schild 55,48

2. Tina Maze +0,29

3. Maria Hoefl-Riesch +0,53

16:03: Endlich wieder einmal ein Rückstand unter zwei Sekunden. Gagnon liegt 1,96 Sekunden hinter Schild.

15:59: Die Damen Worley, Chmelar und Geiger haben schon über zwei Sekunden Rückstand. An Schild scheint sich jeder die Zähne auszubeißen.

15:56: Gute Fahrt von Lindsay Vonn. Mit 1,81 Sekunden Rückstand ist sie Zehnte.

15:54: Marlies Schild ist mit ihrer Fahrt "sehr zufrieden". Sie hat aber das Gefühl, bei den letzten Toren etwas Zeit liegen gelassen zu haben. Ihre Kontrahentinnen waren aber bisher chancenlos.

15:52: Schild ist auch für Kirchgasser eine Nummer zu groß: 1,96 Sekunden Rückstand sprechen eine klare Sprache.

15:51: Manuela Moelgg landet auf Platz sechs. Was macht jetzt Michi Kirchgasser?

15:49: Niki Hosp ist keine Gefahr für Schild. Sie kommt mit 2.30 Sekunden Rückstand im Ziel an.

15:48: Jetzt die Deutsche Katharina Dürr und danach schon die nächste Österreicherin mit Nicole Hosp.

15:47: Pech auch für Sarka Zahrobska. Die Tschechin fällt aus.

15:44: Nastasia Noens kommt Schild zwischenzeitlich nahe. Doch nach gutem Beginn fällt auch die Französin zurück und landet auf Platz sechs.

15:42: Die Zeit von Marlies Schild ist viel wert. Auch die Läuferinnen Pietilae-Holmner und Borssen können daran nichts ändern.

15:38: Maria Riesch bleibt sogar hinter Maze. Rückstand: +0,35.

15:37: Auch Tina Maze kann Schild nicht stoppen. Sie ist aber schneller als Kathrin Zettel gewesen.

15:35: Zettel reiht sich direkt hinter Schild ein, aber doch mit 1,06 Sekunden Rückstand.

15:34: Tanja Poutiainen ist chancenlos. Sie hat 1,23 Sekunden Rückstand auf Schild.

15:33: Zuzulova ergeht es weniger gut. Sie hat bei einem Tor eingefädelt.

15:32: Schild kommt nach 55,48 Sekunden ins Ziel. Wieviel ist ihre Zeit wert? Wird werden es in Kürze sehen.

15:30: Und los geht's. Marlies Schild fährt die Piste runter.

15:18: In folgender Reihenfolge starten die ÖSV-Athletinnen im ersten Durchgang: 

1. Marlies Schild

4. Kathrin Zettel

13. Nicole Hosp

15. Michaela Kirchgasser

23. Bernadette Schild

32. Anna Fenninger

37. Carmen Thalmann

15:15: Gleich sollte der erste Durchgang des Damen-Slaloms beginnen. Schild will in ihrem Heimrennen natürlich eine gute Leistung abliefern und wieder einmal einen Sieg einfahren. Die 30-Jährige geht mit Startnummer eins ins Rennen.

Vorbericht:

Mit Heimvorteil geht die Rekordjagd von Marlies Schild weiter. Die 30-jährige Salzburgerin peilt beim wegen der Levi-Absage ins Programm gerutschten "Homerun" am Dienstag in Flachau (15.30 und 18.30 im Heute-Live-Ticker) ihren 30. Slalom-Weltcupsieg an. Damit würden der Weltmeisterin nur noch vier Erfolge auf den Allzeitrekord der Schweizerin Vreni Schneider fehlen. Doch Schild fühlt sich nicht "unschlagbar", auch wenn ihre aktuelle Vormachtstellung dagegen spricht.

Schild gewann nach dem Auftakt in Aspen am Sonntag in Courchevel auch den zweiten Saisonslalom und damit ihren 29. Weltcupslalom, gleich 1,87 Sekunden vor der Finnin Tanja Poutiainen. Es war ihr zweitgrößter Vorsprung bisher. Die Österreicherin hat damit 11 der jüngsten 16 Weltcupslaloms sowie vergangenen Februar WM-Gold gewonnen. Alle zehn Slaloms dieser Saison zu gewinnen, ist nach dem gelungenen Saisonauftakt nach wie vor möglich.

"Natürlich ist das ein Ziel, einfach weil man jedes Rennen bei dem man an den Start geht, gewinnen will", zeigte Schild bei diesem Thema keine Berührungsängste. Sie schließe das nicht aus, fühle sich aber auch nicht unschlagbar, erklärte die beste Slalomläuferin der Gegenwart am Montag in Flachau. Schild weiß, dass die größte Gefahr dann droht, wenn man sich zu sicher fühlt. "Das ist der erste Schritt dazu, geschlagen zu werden.

Im Vorjahr kein Glück in Flachau

Im Vorjahr ging es bekanntlich ausgerechnet in Flachau ziemlich daneben, Schild kassierte da eine ihrer raren Niederlagen. Auch dem Druck eines Heimrennens fühlt sich Schild mittlerweile gewachsen. "Ich habe schon ein paar Mal daneben gehaut, weil ich übermotiviert war oder mir zu viel Druck aufladen habe lassen. Aber ich bin nun lange genug dabei", weiß Schild, dass ein lockerer Zugang und "Spaß haben" der Schlüssel zum Erfolg ist.

Deshalb steht der Fortsetzung ihrer Rekordjagd eigentlich auch beim Heimspiel nichts im Wege. Aufgrund des anstehenden Programmes mit den Slaloms in Flachau, Lienz, und Zagreb am 3. Jänner kann sie sogar schon kurz nach dem Jahreswechsel fast gleichauf mit Schneider liegen. Nicht einmal 24 Stunden nach ihrem Triumph in Frankreich trainierte Schild am Montagvormittag schon wieder auf der Reiteralm.

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