Bernadette Schild wusste nach dem ersten Durchgang beim Slalom-Klassiker von Zagreb nicht, wie ihr geschah. Die Salzburgerin riss als 14. den Rückstand von 3,36 Sekunden auf Leaderin Mikaela Shiffrin auf.
Dafür hatte die 29-Jährige eine ganz besondere Erklärung parat. "Im ersten Durchgang hatte ich klassische, akute Schweinelähmung", so Schild im ORF. "Ja, das heißt im Skifahrer-Jargon so", erklärte sie Moderator Rainer Pariasek, der verdutzt nachgefragt hatte.
"Die tritt ein, wann sie will. Ich hab gemerkt: Es ist nicht gut, aber ich hab mich auch nicht umgestellt. Der Gedanke war da: ,Komm ins Ziel'", erklärte Schild die plötzlich auftretende Skifahrer-Krankheit.
Im zweiten Durchgang lief es dann wesentlich flüssiger für die Slalom-Spezialistin. Die Salzburgerin katapultierte sich auf den achten Rang nach vor, wurde beste ÖSV-Läuferin. "Es war besser, aber eben auch mit der Handbremse. Da hat die Lähmung zum Glück aufgehört."
Trotzdem überwiegen jetzt die positiven Dinge. "Ich bin wieder im Ziel, bin sicher gefahren. Damit ist man zwar nicht ganz vorne dabei, aber es kommt ja bald wieder ein Rennen." Hoffentlich ohne Schweinelähmung. (Heute Sport)