Sport

Schild plant Sensations- comeback in Schladming

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:05

Hans Pum, Sportdirektor des Österreichischen Ski-Verbandes, hofft weiterhin auf einen WM-Start der verletzten Slalom-Titelverteidigerin Marlies Schild am 16. Februar in Schladming. Dafür müsse die 31-jährige Salzburgerin aber "das Unmögliche möglich machen", betonte Pum am Sonntag am Rande des Weltcup-Slaloms der Herren in Kitzbühel. Das WM-Ticket gesichert hat sich dafür Lebensgefährte Benni Raich.

Hans Pum, Sportdirektor des Österreichischen Ski-Verbandes, hofft weiterhin auf einen WM-Start der verletzten Slalom-Titelverteidigerin Marlies Schild am 16. Februar in Schladming. Dafür müsse die 31-jährige Salzburgerin aber "das Unmögliche möglich machen", betonte Pum am Sonntag am Rande des . Das WM-Ticket gesichert haben dürfte sich auch Lebensgefährte Benni Raich.

20 Tage bleiben Schild, die sich am 20. Dezember in Aare einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zugezogen hat, noch für diese "Mission Impossible". Schild trainiere derzeit in der Hoffnung, doch noch bei der Heim-WM dabei zu sein, erklärte Pum, der auch bestätigte, dass "Österreichs Sportlerin des Jahres" für das Großereignis in Schladming nominiert werde.

Im Damen-Slalom hat der ÖSV einen zusätzlichen fünften WM-Startplatz, weil Schild amtierende Weltmeisterin und damit automatisch qualifiziert ist.

Raich fuhr sich ins WM-Rennen

Schild-Freund Benjamin Raich hat sich am Sonntag in Kitzbühel als selbst wieder voll ins Spiel um ein Ticket für den WM-Slalom der Herren in Schladming gebracht. Startplatz-Konkurrent Reinfried Herbst schied aus, hatte zuvor aber die besseren Saisonplatzierungen zu Buche stehen.

Marcel Hirscher und Mario Matt standen schon vor dem letzten klassischen Slalom vor den Heim-Titelkämpfen als Fixstarter fest, Manfred Pranger sicherte als "Kitz"-Neunter sein Antreten ab.

"Gedanke an WM hat mich beflügelt"

Raich zeigte zum Ausklang der Hahnenkammrennen, dass er auch unbedingt im WM-Slalom auf der Planai dabei sein will, dort hat er vier Weltcup-Siege gefeiert. "Natürlich hat mich auch dieser Gedanke beflügelt, das ist ein Riesenziel von mir. Aber in erster Linie hatte ich das Ziel, heute hier ein gutes Rennen zu fahren, und das ist mir Gott sei Dank gelungen", sagte der Pitztaler, der sich mit der zweitbesten Laufzeit im Finale hinter Hirscher von Rang 25 auf 5 verbesserte.

"Es war schon eng am Risiko, aber ich war trotzdem noch sehr sicher am Weg. Das ist immer meine Devise", meinte Raich, der die lange Führung genossen hatte. "Ich habe vom Start weg das gute Gefühl gehabt, dass ich attackieren kann. Ich habe das durchgezogen. Und dann kann man so 'was zeigen", war er mit seiner Leistung "sehr zufrieden". Es sehe so aus, als ob mit dem Druck auch seine Leistung steige. "Das ist gut zu wissen für die nächste Zeit, denn bei der WM wird der Druck sehr groß sein."

Herbst will "nicht übersehen" werden

Raich hatte zuvor als beste Saison-Leistung einen zwölften Platz zu Buche stehen, Herbst hat einen sechsten und einen siebenten Rang auf dem Konto und will bei der WM-Nominierung natürlich "nicht übersehen" werden. Es habe ihn den Ski verschlagen und er habe eingefädelt, das Glück sei eben ein Vogerl und woanders unterwegs gewesen.

Dass es nun mit dem WM-Startplatz eng werden könnte, will der Slalomspezialist nicht gerne hören. "Aufstellen tun andere, aber die Ansichten sind natürlich interessant." Er rechne nicht mit internen Sichtungsläufen. "Heute war ich auf dem Weg, dass es auf der Tafel grün aufleuchtet. Das wäre mein dritter Toprang gewesen."

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