Schlierenzauer: "Ich will wieder ganz oben stehen"

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"Jegliche Leidenschaft ist gekillt" - so begründete Gregor Schlierenzauer im Jänner 2016 nach 53 Weltcupsiegen seinen Rücktritt aus dem Skisprung-Zirkus. 376 Tage später gibt der 27-Jährige am Freitg in der Qualifikation für den Bewerb in Wisla (Pl) sein Comeback.

"Jegliche Leidenschaft ist gekillt" – so begründete Gregor Schlierenzauer im Jänner 2016 nach 53 Weltcupsiegen seinen Rücktritt aus dem Skisprung-Zirkus. 376 Tage später gibt der 27-Jährige am Freitag in der Qualifikation für den Bewerb in Wisla (Pl) sein Comeback.
"Ich bin erwachsen geworden, bin ein positiv Getriebener. Mein Ziel: Irgendwann wieder ganz oben zu stehen." Adler-Legende Toni Innauer befürchtet, dass die Rückkehr zu früh erfolgen könnte. "Wenn ich mein Land verlasse, drei Jahre fern im Ausland bin, habe ich bei meiner Rückkehr eine ganz andere Sicht auf meine Heimat als früher. Nach nur einem Jahr vielleicht noch nicht. So könnte es auch bei Gregor sein. Ich weiß nicht, ob die Transformation seiner Persönlichkeit schon stattgefunden hat. Manches kann man nur mit Abstand regenerieren", meint Innauer im "Heute"-Gespräch.

Was nicht heißt, dass „Schlieri“ nicht mehr gewinnen könne. "Wohl nicht beim ersten Mal, später schon." Auch Ex-Coach Alex Pointner traut Schlierenzauer wieder Siege zu: "Es wird aber sehr schwer."

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