Gregor Schlierenzauer musste am Freitag bereits nach wenigen Minuten die internationale Pressekonferenz abbrechen. Der Tiroler fühlte sich unwohl, aber der ÖSV-Arzt gab bereits Entwarnung.
Der 24-Jährige hatte einen stressigen Tag hinter sich. Wegen der späten Beginnzeit des um 21.30 Uhr und den anschließenden Interviews kam Schlierenzauer erst nach gegen halb zwei ins Bett. Freitagfrüh wurde er dann um 7.30 Uhr von den Dopingkontrolleuren aus dem Bett geläutet. "Das ist 'part of the game'. Gestern war es aber schon ein bisschen extrem. Aber das gehört bei einer Großveranstaltung dazu. Ich bin Routinier genug, um zu wissen, wie man sich optimal vorbereitet", erklärte Schlierenzauer.
Doch die Strapazen hinterließen Spuren und dann hatte er noch nach dem Abendessen mit Magenproblemen zu kämpfen. Am Freitag musste er dann nach nur wenigen Minuten die Pressekonferenz im "Stüberl" des Österreich-Hauses abbrechen. Der ÖSV-Adler meinte, ihm sei von der schlechten Luft im völlig überfüllten Raum übel geworden. Er würde wiederkommen, wenn es ihm besser ginge, doch das geschah nicht.
Danach war die Sorge um unsere groß. ÖSV-Arzt Jürgen Barthofer gab aber gegenüber "Laola1" Entwarnung: "Er fühlte sich schon vorher nicht ganz wohl. Ich mache mir aber keine Sorgen."